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Unsere Safari Packliste: 13 Insider Tipps zur richtigen Kleidung und Ausrüstung

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Zuletzt geändert am 16. September 2020

Wer eine Safari gebucht hat, wird sich früher oder später Gedanken machen, was eingepackt werden soll. Unsere Safari Packliste beruht auf unseren persönlichen und jahrelangen Erfahrungen auf Pirschfahrten in Kenia, Tansania, Südafrika sowie Sri Lanka und Borneo. Mit unseren Tipps wird jeder bestens ausgerüstet und vorbereitet in ein entspanntes Safari Abenteuer starten können.

Welches Gepäckstück eignet sie am besten für eine Safari

Bevor wir mit dem Packen beginnen, sollte geklärt werden, welche Art von Gepäck sich am besten für eine Safari eignet. Wer ein ambitionierter Tierfotograf ist wird seine Fotoausrüstung in der Regel in einem Fotorucksack unterbringen. Wer seinen Fokus jetzt nicht auf die Fotografie legt, dem empfehlen wir ebenfalls einen praktischen und robusten Tagesrucksack zu nutzen.

Koffer vs. Reisetasche

Für alle weiteren Utensilien bietet sich eine robuste und weiche Reisetasche an. Koffer, egal in welchem Format, sind ungeeignet und häufig weisen die Safarianstalter bereits vor Reisebeginn darauf hin. Der Grund ist, Taschen sind leichter und lassen sich besser verstauen, ob nun im Minibus oder in der Cessna. Sie lassen sich gut zusammendrücken und nehmen nicht soviel Platz weg wie ein Koffer. Wie es sich bereits erahnen lässt, muss die Reisetasche nicht unbedingt der neueste Trend sein. Nach der Safari wird sie mit großer Wahrscheinlichkeit sehr staubig und vielleicht auch ein wenig mitgenommen sein.

Gepäckbedingungen bei „Buschfliegern“

Wer eine Fly-In Safari gebucht hat, sollte an das limitierte Gewicht denken. Je nach Fluggesellschaft können es 15 kg inklusive Handgepäck (Mombasa Air Safari) sein. Wird dieses Gewicht überschritten, wird der Flugkapitän persönlich entscheiden, ob etwas am Boden zurückbleiben muss oder ob eine zusätzliche Gebühr anfällt. Größere Flughäfen haben für solche Fälle auch Schließfächer im Terminalbereich. Damit es soweit erst gar nicht kommt, unbedingt sich vorher informieren. Man darf nicht vergessen, auf den Sandpisten, den sogenannten Airstrips landen kleine Maschinen, wie etwa die Cessna Grand Caravan mit maximal 12 Passagieren. Da ist schnell die maximale Tragkraft erreicht.

In einem Safariauto ist kein Platz für Koffer.

In einem Safariauto ist kein Platz für Koffer.

Warum ist Safari Kleidung so wichtig? Das erwartet dich auf einer Safari!

Eine mehrtägige Safari ist kein Sonntagsausflug ins Grüne. Es wird staubig, warm, kühl und manchmal benötigt man auch ordentlich „Sitzfleich“. Aus diesem Grund ist eine bequeme und robuste Bekleidung wichtig. Auf einer Morgen- oder Abendpirschfahrt sitzt man in der Regel 4 Stunden im Fahrzeug. Je nach Gegebenheit gibt es kleine Pausen, um sich zu erleichtern oder im Busch zu frühstücken oder eine Lunchpause einzulegen. Die Safarikleidung schützt dich vor der unbarmherzigen Sonne, Moskitos, Staub und Kratzern. Neben den sogenannten game drives werden in den Camps auch Safaris zu Fuß angeboten. Die bush walks sind ein großartiges Erlebnis Tiere zu beobachten und Spuren zu lesen. Hierbei sind festes Schuhwerk, lange Hosen und ein Oberteil in gedeckten Tönen die beste Wahl.

Warum ist die Wahl der Farbe bei Safari Kleidung so wichtig?

Bei der Farbwahl auf Safari sollte man sich immer ein Beispiel an der Natur nehmen. Warum sind bestimmte Käfer, Insekten, Frösche oder Schlangen besonders farbenfroh? Genau, es ist ein Zeichen für: „Achtung, ich bin giftig! Mach dich lieber aus dem Staub!“ Ich bin mir sicher, keiner von uns möchte, dass wir mit unseren bunten Städteoutfits die Tiere nervös machen und verscheuchen.

Ein weiterer wichtiger Punkt, Safarikleidung in beige, sand, khaki, olive und braun passen sich der Umgebung und somit auch den Staub an. Schneller als gedacht kriecht einem der feine rote Sand in alle Kleidungsstücke. Ich habe einmal ein weißes T-Shirt angehabt. Die Flecken habe ich bis heute nicht reinigen können. Als Safarifarbe hat sich bei mir auch grau beziehungsweise grau-melange als sehr praktisch erwiesen.

die praktische Seite von Safarifarben

Die Wege in den Nationalparks und Reservaten sind häufig Schotterpisten mit tiefen Löchern und führen nicht selten durch Flußbette. Schnell holt man sich hier einen Platten und dann heißt es anpacken. Nicht nur einmal habe ich einen Reifen von einem Safarigeländewagen gewechselt. Natürlich hätte ich auch im Wagen sitzen bleiben können, um mich nicht schmutzig zu machen. Aber es ist doch ein Erlebnis zusammen mit seinem Guide einen Reifenwechsel mitten in der Savanne durchzuführen. Oder anderen zu helfen, wenn sich diese festgefahren haben. Das schweißt zusammen und es ist auch ein kleines Abenteuer. Vor allem wenn du das Rudel Hyänen nicht weit von dir im Auge hast, während du die Muttern festziehst. Spätestens, wenn man einen schmutzigen Reifen wechselt, ist man froh, Kleidung zu tragen, welche es einem nicht übel nimmt.

Härtetest für jede Safari Kleidung: der rote Schlamm von Tsavo

Härtetest für jede Safari Kleidung: der rote Schlamm von Tsavo

gut getarnt auf einem Bush walk mit Giraffen

gut getarnt auf einem Bush walk mit Giraffen

Safari Kleidung: diese Kleidungsstücke gehören auf deine Safari Packliste

Schuhe für die Safari

  • Stabile Sneaker oder leichte Wander / Trekkingschuhe

Dieses Paar Schuhe wird dich die größte Zeit auf deiner Safari begleiten und zwar an deinen Füßen. Damit sollte es vor allem gut am Fuß sitzen und zu den Temperaturen passen. Ich trage einen knöchelhohen leichten Wanderschuh, der atmungsaktiv und wasserabweisend ist. Dieses Paar habe ich mir 2007 gekauft, bevor es nach Borneo ging. Letztes Jahr im Mai 2019 auf Kreta in der Imbros-Schlucht hat sich das Profil der Sohlen verabschiedet und seit November 2019 weiß ich, sie sind nicht mehr wasserdicht. Was ich damit sagen will, für einen guten Schuh lohnt es sich ruhig tiefer in die Tasche zu greifen. Er wird dich lange und gerne draußen in der Natur begleiten.

  • Flip Flops oder Sandalen

Im Camp oder in der Lodge ist es immer angenehm etwas Luft an die Füße zu bekommen, ob beim Sundowner genießen unterm Vorzelt oder nach dem Schwimmen im Pool.

Safari Kleidung für Mann und Frau

  • Pullover oder Fleecejacke

Ein leichter Pullover oder eine Fleccejacke benötigt man vor allem bei den morgendlichen Pirschfahrten. In einigen Regionen kann es über Nacht empfindlich kalt werden aber sobald die Sonne über der Savanne aufgeht wird es schnell warm.

  • Hosen: bequem und strapazierfähig

Wie bereits oben erwähnt, sollten die Hosen angenehm zu tragen sein und einiges vertragen können. Mein Partner trägt oliv grüne US Rangerhosen von normani für ca. 30 € das Stück. Das Modell gibt es auch in diversen Tarnfarben aber flecktarn ist ähnlich fehl am Platz wie quietschbunte Shorts. Männer, die nicht nur auf Safari gehen, sondern vielleicht auch unterm Auto liegen oder im Garten anpacken werden diese Hose auch zu diesen Beschäftigungen gern tragen.

  • Hemden, Polo, T-Shirts

Bevor man direkt ins Fachgeschäft steuert, kann ruhig zuerst der eigne Kleiderschrank auf den Kopf gestellt werden. Wer Oberbekleidung in den oben genannten Farben besitzt, kann diese sehr gut auf Safari tragen. Die Ärmellänge kann ruhig variieren. Ich persönlich finde 3/4 Arm sehr angenehm zu tragen und mein Partner ist eher der Typ für ein langärmeliges Hemd, welches er hochkrempeln kann. Je nach dem wie die persönlichen Vorlieben sind. Wer eine empfindliche Haut bezüglich Sonne und auch Insektenstiche hat, wird eher zu langärmeligen Hemden greifen. Die Firma Craghoppers hat mit Nosi Life eine Linie entwickelt, die sich auf Kleidungsstücke mit permanenten Insektenschutz spezialisiert hat. Die tagaktiven Tsetsefliegen in der Serengeti konnten uns so nichts anhaben.

  • Kurze Hosen

Kurze Shorts lassen sich immer gut in den Camps oder Lodges tragen. Auf Pirschfahrten am Nachmittag hatte ich sie auch schon an aber schnell gemerkt, dass mir der Schutz an den Knien fehlt, wenn ich fotografiere. Auch auf den bush walks oder bei einer Reitsafari sind sie ungeeignet. Schnell sind die Beine durch die Dornen der Akazien zerkratzt und teilweise sogar blutig.

  • Schlafanzug, Nachthemd

Wie gesagt, die Nächte können je nach Lage und Region kühl werden. Wer es liebt in Camps zu übernachten sollte sich eher für lange Nachtwäsche entscheiden. In vielen Luxuscamps gibt es als Service eine Wärmflasche unter die Bettdecke. Bei Übernachtungen in einer Lodge wird man den Temperaturunterschied kaum merken. Einige haben sogar Heizungen in den Unterkünften.

  • Unterwäsche, Socken
  • Badebekleidung

Badeshorts und Bikini auf Safari? In vielen Safari Camps und Lodges gibt es einen Pool. Wer sich zwischen den game drives abkühlen möchte, sollte seine Badesachen mit einpacken.

  • Kopfbedeckung

Hier scheiden sich häufig die Geister. Ich liebe meinen Safarihut. Er schützt meine Augen vor der blendenen Sonne und ich bekomme auf den Ohren und auf den Kopf keinen Sonnenbrand. Wer lieber ein Cap oder ein Tuch nehmen möchte, ist ebenfalls gut beraten. Dazu muss ich aber auch sagen, eine Kopfbedeckung ist nicht permanent nötig. Im östlichen Afrika sind vor allem überdachte Safariautos unterwegs. Im südlichen Afrika haben die Geländewagen teilweise kein Dach. Hier ist eine Kopfbedeckung und ausreichend Sonnenschutz unabdingbar.

  • Sonnenbrille
  • ein „netteres“ Oberteil/Hemd zum Abendessen

Zum Abendessen trage ich gern ein nicht ganz so robustes Kleidungsstück, wie auf der Pirschfahrt. Davon habe ich aber auch nur ein bis maximal zwei in der Tasche und sie sind wegen der Temperaturen und Moskitos langärmelig. Mein Partner ist da pragmatischer, er zieht das frische Hemd vom Abendessen dann am nächsten Morgen auf der Pirschfahrt an.

Extra Spartipp für Safari Kleidung

Eine Safari ist beziehungsweise kann eine teure Angelegenheit sein. Wer sein Budget nicht unbedingt ins unermeßliche strapazieren möchte, kann bei der Safari Kleidung einiges sparen. Ganz ehrlich, es muss nicht die megateure Multifunktionshose aus dem Outdoorgeschäft sein. Ich persönlich habe eine wilde Mischung an Hosen vom Discounter, Tchibo und Secondhandmarkt und einige aus dem Fachgeschäft. Wichtig ist, sie müssen bequem sein und ich finde die Beintaschen für Fotozubehör und Taschenmesser sehr praktisch. Bei der Oberbekleidung kann ähnlich der Geldbeutel geschont werden.

"unter Beobachtung" trocknet meine Safari Kleidung in der Sonne

„unter Beobachtung“ trocknet meine Safari Kleidung in der Sonne

mit dem Buschflieger ins Safari Abenteuer

mit dem Buschflieger ins Safari Abenteuer

Safari Kleidung mit Mückenschutz imprägnieren

Wer bei seiner Wahl an Safari Kleidungsstücken nicht komplett auf  Materialen geachtet hat, die keine Mückenstiche durchlässt, sollte seine Safari Kleidung imprägnieren. Das Einsprühen unserer Safari Kleidung gehört mit zum wichtigsten Punkt unserer Safari Packliste. Ein paar Tage bevor es ans Packen geht, sprühen wir alle Kleidungsstücke mit Nobite Kleidung ein. Das sollte unbedingt außerhalb der Wohnung im Freien geschehen. Dieser Schutz hält alle möglichen Moskitos oder Fliegen von einem für ca. 4 Wochen fern. Denn laut einer Studie entstehen 40% der Mückenstiche durch die Kleidung.

Gepardenjunge in der Morgensonne

Gepardenjunge in der Morgensonne

Reitsafari im Mara Triangle / Kenia

Reitsafari im Mara Triangle / Kenia

wichtige Ausrüstung: diese hilfreichen Utensilien gehören auf deine Safari Packliste

persönliche Dokumente

Auch auf Safari sollten alle nützlichen Dokumente mitgenommen werden. Was ich jedem Reisenden außerhalb von Europa empfehle, sich beim Auswärtigem Amt elektronisch erfassen zu lassen. Auf diesem Wege wird man per E-Mail über aktuelle politische Situationen über sein Reiseziel während seines Aufenthalts schnell informiert.

  • Flugtickets / Reiseunterlagen
  • Impfpass
  • Ausweis / Ausweiskopie
  • Reisepass / Reisepasskopie
  • Bargeld
  • Kreditkarte
  • Reiseversicherung

In den meisten Safari Camps und Lodges füllt der Gast bei Anreise einen umfangreichen Gästebogen aus. Die Nummer des Ausweises oder des Reisepasses wird sehr häufig abgefragt.

Reiseapotheke

Auch wenn die Reiseapotheke einiges an Platz in der Tasche einnimmt, würde ich nie ohne sie fahren. Ich bin froh, wenn ich sie nicht benötige. Genauso erleichtert bin ich aber auch, wenn ich das richtige Mittel dabei habe.

In meine Reiseapothe gehören Medikamente und Zubehör gegen:

  • Insektenstiche
  • Insektenschutz für die Haut
  • Durchfall (in unterschiedlich starker Form)
  • Kopfschmerztabletten
  • Schmerztabletten
  • Verbandszeug, Pflaster
  • Malaria stand by und Malaria Schnelltest
  • Reisetableten
  • Sonnenschutzcreme
  • persönliche Medikamente

Nicht vergessen: Utensilien für die persönliche Hygiene. Taschentücher und feuchte Reinigungstücher / Desinfektionstücher sind auf Safari eine große Hilfe. Reisewaschmittel darf ebenfalls nicht fehlen. Die meisten Unterkünfte bieten auch einen Wäscheservice an. Einige Wäscheteile habe ich aber auch selbst im Waschbecken gewaschen und in die Sonne gehängt. Das Trocknen geht in der Sonne Afrikas unglaublich schnell, nur sollte die Wäsche in der Zeit nicht aus dem Auge gelassen werden oder zumindest gut gesichtert sein. Schneller als gedacht, sitzen sonst die Paviane und Meerkatzen mit deinem frischgewaschenem Hemd auf der Akazie und untersuchen es auf essbarem.

Meine persönlichen unverzichtbaren Reiseutensilien auf Safari

  • Taschenmesser

Zur Sicherheit habe ich ein Taschenmesser nicht dabei, sondern eher um etwas zu reparieren oder durch zu schneiden. Ein kleines Taschenmesser ist ein kleiner Helfer für unterwegs und immer gut zu gebrauchen. Aber nicht vergessen, nicht im Handgepäck mitführen. Ich hatte es im Fotorucksack vergessen und in Frankfurt ist es bei der Kontrolle aufgefallen…

  • Taschenlampe

Auch eine Taschenlampe ist ein kleiner Helfer und gehört unbedingt auf die Safari Pack Liste. Nicht nur, weil es ab und zu Stromausfälle gibt. Viele Safari Camps schalten nach 22 oder 23 Uhr den Strom aus. Meistens gibt es von Haus aus immer eine Taschenlampe in den Zelten. Meine persönliche Empfehlung ist eine sogenannte Stretchleuchte wie die Illumate 200. Sie lässt sich zusätzlich ausziehen und hinstellen, die Hände sind frei. Die eigne Taschenlampe mit frischen Batterien kommt auch immer gut zum Einsatz, wenn es in Begleitung des Camppersonals vom Zelt zum Hauptzelt nach Einbruch der Dunkelheit geht. Bei nicht eingezäunten Camps ist dieser kurze Weg immer ein kleines Abenteuer und hält Überraschungen bereit.

  • Reisetagebuch, Block, Stift

Nicht nur auf Safari, generell führe ich auf Reisen ein kleines Tagebuch. Aber vor allem nach einem aufregenden Tag in der Wildnis notiere ich Dinge, die ich auf den Pirschfahrten gelernt habe.

  • Ladegerät / Solar Ladegerät / USB Ladegerät mit mehreren Anschlüssen / Powerbank

Ein Solarladegrät ist für unterwegs super praktisch. Hier gibt es unterschiedliche Modelle. Einige benötigen sehr lange und der so produzierte Strom ist nicht ausreichend und schnell verbraucht. Elektronische Geräte lassen sich aber generell in allen Unterkünften mit entsprechenden Adapter aufladen. Falls der Strom abgeschaltet wird, erhält man bei der Anreise die genauen Zeiten. Oft passiert das am Nachmittag, während der game drives. Um die Ladezeit optimal zu nutzen, habe ich mir angewöhnt alles über ein Ladegerät mit mehren USB Eingängen zu laden. Eine gute Powerbank sorgt in der Nacht oder unterwegs für ausreichend Energie.

Elefantenfamilie im Amboseli NP

Elefantenfamilie im Amboseli NP

Fotoausrüstung, Fernglas und Co. auf Safari

Fotoausrüstung

Der Punkt Fotoausrüstung und Fotografieren auf Safari ist ein sehr umfangreicher Bereich. Aus diesem Grund habe ich ihm einen gesonderten Beitrag gewidmet. Hier erfahren vor allem Anfänger der ambitionierten Wildlifefotografie alles rund um das Thema Fotografieren auf Safari.

Eine Kurzübersicht:

  • Kamera mit Objektiven
  • Speicherkarten
  • Akkus / Batterien
  • Filter
  • Stativ / Beanbag
  • Adapter
  • Fotorucksack

Das Fernglas auf Safari

Dein Safari Guide hat in der Regel ein Fernglas im Auto. Wer sich besonders seiner Kamera mit Teleobjektiv widmet, wird aller Wahrscheinlichkeit dieses benutzen und nicht extra zum Fernglas wechseln. Wer hauptsächlich fotografieren und filmen möchte, wird auf die Investition in ein Fernglas verzichten und das Geld für ein gutes Objektiv nutzen.

Wer lieber die Natur und die Tiere beobachtet und fotografieren nicht in den Fokus stellt, dem würde ich die Investition in ein gutes Fernglas empfehlen. Bei Ferngläsern ist es ähnlich wie bei Objektiven. Günstigere sind in der Dämmerung nicht so lichtstark und kommen auch nicht auf die gewünschte Entfernung. Ich denke, ein Fernglas ist eine Investition für´s Leben. Das kauft man sich nur einmal und dann sollte es etwas vernünftiges sein. In Fotofachgeschäften oder Jagdausstattern gibt es eine gute Auswahl, inklusvie Beratung. Einige namhafter Hersteller von Ferngläsern und Spektiven arbeiten mit dem NABU und dem Nationalpark Wattenmeer zusammen. Bei Veranstaltungen, wie etwa dem Westküsten Vogelkiek können Ferngläser getestet werden. Manchmal gibt es auch Vorteilspreise im Vergleich zum üblichen Einzelhandelspreis.

Gelbschnabeltokos im Abendlicht

Gelbschnabeltokos im Abendlicht

Mein Safarihut gehört auf meine Safari Packliste

Mein Safarihut gehört auf meine Safari Packliste

Insidertipp: die „Mc Gyver Tasche“ darf auf deiner Safari Packliste nicht fehlen

Bevor ich auf den Inhalt der Tasche zu sprechen komme, muss ich erwähnen das diese kleine Werkzeugtasche die Idee von meinem Partner ist. Ich persönlich bin jetzt nicht der Autobastler aber ich weiß mich zu helfen und der ein oder andere vielleicht auch. Gerade für Selbstfahrer ist ein bisschen Bastelkram immer eine gute Rettung. Aber auch auf einer geführten Tour kann es kostbare Zeit sparen. Manchmal kommt es vor, dass von den unebenen Straßen sich unter der Motorhaube etwas löst. Natürlich hat der Safari Guide auch sein Werkzeug dabei und versucht eine Lösung zu finden. Wer mit Einfallsreichtum und ein bisschen Sachverstand gesegnet ist, kann schnell helfen und sei es nur mit einer helfenden Hand oder einem Kabelbinder.

  • Tape / Klebeband ( Zum Abdichten und Reparieren von Kleinigkeiten, wie Türgriffe oder Klimaanlagen.)
  • Kabelbinder ( Retter für alles.)
  • Stück stabile Schnur ( Zubinden oder festbinden von Planen, Türen, Wäscheleine.)
  • Leatherman ( Der Werkzeugkasten in einer Hand.)
  • Deckenhacken (Damit lässt sich die Taschenlampe unter die Decke hängen.)
  • Reißzwecken ( Festpinnen u.a. von löchrigen Moskitonetzen uvm.)
Maasai Giraffe bei der Nahrungsaufnahme

Maasai Giraffe bei der Nahrungsaufnahme

Plastiktüten und Plastikflaschen: das gehört nicht auf die Safari Packliste

Wer in Ländern wie Ruanda, Kenia oder Uganda auf Safari gehen möchte, sollte beim Packen unbedingt auf Plastiktüten verzichten. In diesen Ländern gilt ein strenges Gesetz gegen den Besitz und die Einfuhr von Plastiktüten.

Ab Juni 2020 folgt in Kenias Nationalparks ein weiteres Verbot und zwar gegen Plastikflaschen. Safariunterkünfte und Safariunternehmen bereiten sich bereits auf die Umstellung vor. Wer viel trinkt sollte sich eine zusätzliche Edelstahlflasche einpacken. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es diese ansonsten auch vor Ort geben.

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2 Comments

  • Uns wird dieses Jahr wohl auch nichts anderes übrig bleiben als virtuell bzw. mit dem Finger auf dem Globus zu verreisen. Geplant war eine mehrwöchige Rundreise durch Indien mit dem Höhepunkt einer Tiger Tour als Safari an den Ausläufern des Himalaya. Das wird wohl nichts werden

    • Anne-Katrin sagt:

      Hallo Roland,
      ich kann deine Wehmut sehr gut nachvollziehen. Das klingt wirklich nach einer Traumreise und einen Tiger würde ich auch zu gern in Indien in seinem natürlichen Lebensraum beobachten und fotografieren wollen. Aber ich bin mir ganz sicher, es werden wieder andere Zeiten kommen und dann kannst du deine traumhafte Rundreise in die Realität umsetzen.
      Liebe Grüße
      Anne

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