Unser Reiseblog mit Reiseberichten, Reisetipps und mehr!

Tageswanderung durch die Imbros-Schlucht auf Kreta

,
4

Die Imbros-Schlucht auf Kreta zählt zu mit den bekanntesten Schluchten der Insel. Sie ist eine beliebte Tageswanderung durch eine abwechslungsreiche Vegetation. Von meiner Wanderung im Mai berichte ich hier mit vielen hilfreichen Tipps.

Schluchten auf Kreta

Auf Kreta gibt es mehr als 400 Schluchten und die meisten können tatsächlich durchwandert werden. Im flächenmäßig größten Gebirgsmassiv Lefka Ori im Westen von Kreta, befinden sich allein über 200 Schluchten. Neben der Imbros-Schlucht zählt die Aradena-Schlucht oder die 18 km lange Samaria-Schlucht zu den bekanntesten. Das Niveau reicht von einfach bis sehr anspruchsvoll. Die meisten Schluchten lassen sich von April bis November durchwandern. Allerdings sollte immer die aktuelle Wetterlage berücksichtigt werden. So war der Winter 2018/2019 sehr hart auf Kreta und reichte bis in den März rein. Für einige Schluchten bedeutete das, dass sie teilweise nicht passierbar waren aufgrund von Erdrutschen, Hochwasser in den Flüssen oder zerstörten Wanderwegen. So kann es passieren, dass selbst im Mai noch nicht alle Schluchten frei gegeben sind. So ist es mir Anfang Mai in diesem Jahr ergangen. Ich wollte gern die längste Schlucht Europas – die Samaria-Schlucht – durchwandern, aber sie war noch geschlossen. Und so fiel meine Entscheidung auf die Imbros-Schlucht und damit die zweitlängste Schlucht von Kreta.

Infos zur Imbros-Schlucht

Meine Wanderung startet am Eingang auf 700m über dem Meeresspiegel, in der Nähe des gleichnamigen Dorfes Imbros. Bevor es in die Schlucht geht, begleiche ich den Eintritt von 2,50 € (Stand Mai 2019) im kleinen Kassenhäuschen. Die Schlucht verläuft in südlicher Richtung und es geht größtenteils bergab. Aufgrund ihrer Beschaffenheit eignet sie sich auch für ungeübte Wanderer oder für Familien mit größeren Kindern. Die Imbros-Schlucht ist 8 km lang und auf gut der Hälfte befindet sich die schmalste Stelle mit 1,60m. In der Schlucht kann man sich nicht verlaufen. Alle Wege führen in die gleiche Richtung. Vor allem am Anfang ist die Schlucht breiter und es gibt viele kleinere Wege, abseits des Hauptpfades. Im Laufe der Wanderung kommen die Felswände immer näher und es gibt einen Weg durch die faszinierenden Felsformationen. Während der Wanderung verändert sich nicht nur die Landschaft, auch die Fauna ändert sich stark, je weiter man sich der Südküste und dem Lybischen Meer nähert.

historisches Hintergrundwissen

  • Imbros ist der Legende nach, benannt worden von zwei Brüdern. Sie flohen von der gleichnamigen Insel, welche heute in der Türkei liegt, nach Kreta und gründeten hier das Dorf Imbros.
  • Die Imbros-Schlucht ist ein alter Verbindungsweg in die Region Sfakia. Früher war es der einzige Zugang für die Menschen in Sfakia zum restlichen Teil von Kreta.
  • In einigen Teilen der Imbros-Schlucht finden sich Spuren des alten steinernen Verbindungsweges. In der Schlucht fanden Schlachten in den Jahren 1821 und 1867 zwischen Osmanen und Christen, während der türkischen Besatzung von Kreta, statt.
  • Auch im Zweiten Weltkrieg war die Imbros-Schlucht nicht unbedeutend. Tausende von alliierter Soldaten versuchten durch die Schlucht zur Südküste zu gelangen, um von dort nach Ägypten evakuiert zu werden. Viele von ihnen wurden durch deutsche Truppen gefangen genommen und kamen in Kriegsgefangenschaft. Vor allem für Australier und Neuseeländer ist die Imbros-Schlucht eine Art Pilgerweg, hatten einige ihrer Väter oder Großväter diesen Weg im Mai 1941 gewählt um nach Ägypten zu fliehen.
Beginn des Wanderweges in die Imbros-Schlucht

Beginn des Wanderweges in die Imbros-Schlucht

Felswände in der Imbros-Schlucht

Felswände in der Imbros-Schlucht

schmaler Weg durch die Steilwände

schmaler Weg durch die Steilwände

Meine Highligths in der Imbros-Schlucht

Auf meiner 3,5 stündigen Wanderung gab es einige Höhepunkte, welche den Ausflug nicht nur für mich zu etwas Besonderem machen.

wilde Ziegen

Ich hatte das große Glück auf meiner Wanderung mehrmals wilde Ziegen zu sichten. Bei meiner ersten Begegnung überquerte eine Geiß mit ihrem Zicklein nur wenige Meter vor mir den Weg. Sie preschten den Abhang hinunter und die Wanderer vor mir bekamen einen ordentlichen Schreck, was hinter ihnen für ein Verkehr sei.

Auf meiner Wanderung habe ich immer auf „verdächtige“ Geräusche geachtet. Vor allem auf den Wegen, die von den meisten Wanderern nicht frequentiert wurden. Ziegen sind nicht wirklich leise. Knackende und raschelnde Äste oder Geröll was sich etwas unter ihren Hufen löst, verraten sie schnell. Wenn die Sonne hoch am Himmel steht, sind sie jedoch in den Felsen oder in den hohen Gräsern nicht sofort zu erkennen. Wie immer hat sich bei mir geduldiges Warten ausgezahlt und ich konnte noch mehr Ziegen mit ihren Nachwuchs beim Klettern sichten.

Ziegen kreuzen den Wanderweg

Ziegen kreuzen den Wanderweg

zickige Bewohner in der Imbros-Schlucht

zickige Bewohner in der Imbros-Schlucht

Ziege in den Steilwänden der Imbros-Schlucht

Ziege in den Steilwänden der Imbros-Schlucht

gemeiner Drachenwurz

Auf den gemeinen Drachenwurz (Dracunculus vulgaris) bin ich aufmerksam geworden, weil ein Wanderer die grün-weißlichen Blätter fotografierte und sich genauer anschaute. Ich sprach ihn an, ob es eine der über 200 endemischen Pflanzen auf Kreta sei. Er war kein studierter Botaniker, interessierte sich aber sehr für Pflanzen. Er erklärte mir, mit welcher Technik sich der gemeine Drachenwurz fortpflanzt. Der Duft den sie verströmt, ist alles andere als lieblich. Damit lockt sie Insekten an, welche sie nicht frisst aber zur Fortpflanzung nutzt. War diese erfolgreich, lässt der gemeine Drachenwurz die Insekten wieder frei.

Der gemeine Drachenwurz ist auch ein perfekter Indikator, um zu erkennen, wie sich das Klima vom Beginn der Imbros-Schlucht bis zum Ende am Lybischen Meer verändert. Am Anfang der Schlucht waren die Blüten noch fest verschlossen. Auf gut der Hälfte der Strecke habe ich die ersten markanten lilafarbenen Blüten im Geröll entdeckt. Am Ausgang der Schlucht waren sie teilweise schon fast verblüht.

gemeiner Drachenwurz im ersten Viertel der Imbros-Schlucht

gemeiner Drachenwurz im ersten Viertel der Imbros-Schlucht

Drachenwurz in voller Blüte

Drachenwurz in voller Blüte

hier werden Insekten zur Fortpflanzung angelockt

hier werden Insekten zur Fortpflanzung angelockt

fast verblühter Drachenwurz am Ende der Schlucht

fast verblühter Drachenwurz am Ende der Schlucht

Stenada

Stenada ist die schmalste Stelle in der Schlucht. Sie ist nur 1,60m breit und die Felswände sind hier bis zu 300m hoch. Es ist wirklich hochinteressant zu erleben, wie sich während der Wanderung die Felswände nicht nur in ihrer Farbe, sondern auch in ihrer Höhe ändern und wie sie sich annähern. Das alte Flussbett ist mit einem Holzschild markiert. Hier „staut“ es sich mit Wanderern ein wenig, weil viele ein Erinnerungsfoto machen möchten. Aber das hat mich in diesem Moment nicht wirklich gestört, weil eben alle von der Stenada beeindruckt waren.

im schmalen Teil der Imbros-Schlucht

im schmalen Teil der Imbros-Schlucht

die Felswände scheinen sich zu berühren

die Felswände scheinen sich zu berühren

Stenada ist die schmalste Stelle in der Schlucht

Stenada ist die schmalste Stelle in der Schlucht

Steinbogen oder Torfelsen

Der Steinbogen erscheint so unerwartet und jeder Wanderer kommt aus dem Staunen nicht mehr raus. Das schöne ist, er taucht so kurz vor dem Ende aus dem Nichts auf und ist auf dem Wanderweg „die Kirsche auf der Torte“.  Die Felsen sind rötlich und mich hat die Färbung an den Grand Canyon erinnert. Ab hier wird die Schlucht auch wieder breiter und das rot und gelb der Felsen intensiver. Vom Steinbogen sind es ungefähr noch 30 Minuten bis zum Ausgang und zum Ort Komitades.

Steinbogen in der Imbros-Schlucht

Steinbogen in der Imbros-Schlucht

„allein“ unterwegs

Ein großes Highlight war für mich persönlich, dass ich diese Wanderung alleine unternommen habe. Weder Anja, noch mein Partner waren mit dabei. Gut, die Wanderung war organisiert und mit mir im Bus saßen weitere Wanderer. Aber in der Imbros-Schlucht legte ich mein eignes Tempo vor, was vor allem mit sehr sehr vielen Fotostopps gespickt war. Ich wählte die schmalsten Pfade und genoß es auch allein unterwegs zu sein. Interessanterweise kam ich unterwegs mit einigen sehr netten Wanderern ins Gespräch, wo ich denke, wäre ich nicht alleine, hätte es diese Begegnungen nicht gegeben. Ob Hobby-Botaniker, Freizeitfotograf oder die netten Brüder aus England sie haben die Wanderung mit zu etwas besonderem gemacht.

von wegen alleine unterwegs

von wegen alleine unterwegs

Meine Tipps für eine Wanderung durch die Imbros-Schlucht

Auch wenn die Imbros-Schlucht gut zu durchqueren ist, gibt es einige Punkte, die jeder beherzigen sollte.

Sicherheit

  • Richtige Wander- oder Trekkingschuhe sind enorm wichtig. Es sind zwar auch gut die Hälfte der Wanderer mit normalen Sneakern unterwegs, allerdings sind diese an vielen Stellen enorm ins Straucheln gekommen. Meine Schuhe, welche bis zum Knöchel gehen, waren vor allem auf den Geröllfeldern einfach Gold wert. Ich hatte immer festen Halt und bin weder gefallen, noch umgeknickt. Einer der zwei englischen Brüder, die ich in der Schlucht traf, knickte auf den letzten 2 km um und konnte nur von seinem Bruder gestützt den restlichen Weg schaffen. Sie hatten beide einfache Freizeitschuhe an.
  • Bei Verletzungen gibt es nur eine Möglichkeit aus der Schlucht und die ist mit dem Esel. Auf ungefähr der Hälfte gibt es eine Station, wo der Esel friedlich unter den Bäumen grast und auf seinen Einsatz wartet.
  • Neben gutes Schuhwerk sollte ausreichend Wasser und eine Kopfbedeckung mitgenommen werden. Zu Beginn des Einstiegs ist es etwas frisch und die Wolken können noch tief hängen. Nach einer Weile ändert sich aber das Klima und gut 2 Liter Wasser sind auch im Mai nicht verkehrt.
  • Wer viel trinkt, muss unterwegs vielleicht auch auf Toilette. Ich empfehle vorher und nachher in eine der Tarvernen die Örtlichkeiten aufzusuchen. Ich denke, an der Rettungsstation beim Esel könnte es ein WC geben. Allerdings ist es mir nicht aufgefallen.

Reisezeit

  • Der perfekte Monat für eine Wanderung durch die Imbros-Schlucht ist der Monat Mai. Diese Empfehlung habe ich von vielen Kretern erhalten und ich kann es nur bestätigen. Alles ist grün und steht in voller Blüte. Die Temperaturen sind mit 22°C sehr angenehm zum Wandern. Im Sommer kann es über 40°C heiß werden und dann ist es mitunter sehr anstrengend. Ein weiterer sehr guter Monat, soll laut Einheimischer auch der September sein.
  • Wer die Imbros-Schlucht auf eigne Faust durchwandern möchte, sollte vor 10.30 Uhr starten. Zu dieser Uhrzeit halten am Eingang der Schlucht gut und gerne zwei volle Reisebusse eines großen deutschen Reiseveranstalters. Wer dennoch mit gut hundert Wanderern startet; es gibt zum Glück viele kleine Nebenwege, wo es sich dann verläuft. Wie bereits erwähnt, man kann sich in der Schlucht nicht verlaufen.
  • Die Imbros-Schlucht ist besonders beliebt und frequentiert, vor allem wenn die Samaria-Schlucht noch geschlossen ist.
Wege mit Geröll in der Imbros-Schlucht

Wege mit Geröll in der Imbros-Schlucht

Der "Krankenwagen" in der Imbros-Schlucht hat zwei lange Ohren

Der „Krankenwagen“ in der Imbros-Schlucht hat zwei lange Ohren

bewaldete Steilhänge in der Schlucht

bewaldete Steilhänge in der Schlucht

in der Schlucht gibt es auch einige Höhlen in den Felsen

in der Schlucht gibt es auch einige Höhlen in den Felsen

Die Vor- und Nachteile einer gebuchten Tour bei einem deutschen Reiseveranstalter

Wie bereits erwähnt, habe ich die Wanderung mit einen großen deutschen Reiseveranstalter unternommen. Dabei sind mir positive aber auch negative Punkte aufgefallen.

Vorteile

Ein großer Vorteil ist mit Sicherheit die Onlinebuchung einfach und bequem vor der Reise. Mit ein paar Klicks vom Sofa aus und ich brauche mich um nichts weiter kümmern. Vor Ort werde ich mit dem Reisebus abgeholt und entspannt zum Eingang der Imbros-Schlucht gefahren. In der Schlucht selbst gibt es keinen Gruppenzwang, jeder wandert nach seinem Tempo. Und am Ende der Schlucht sammelt der Reisebus dich wieder ein und bringt dich und deine müden Füße wieder zurück ins Hotel.

Nachteile

Wie es bei großen Veranstaltern mit vielen Gästen üblich ist, geht für die Abholung der Gäste enorm viel Zeit drauf. Ich wohne in Rethymno und nach mir hält der Bus nur noch an vier weiteren Haltepunkten. Im Bus sitzen auch Gäste aus Heraklion und diese sind bestimmt schon 2 Stunden unterwegs. Das es selten direkt zum Ziel geht, finde ich immer mit am nervigsten.

Wovon ich auch überhaupt kein Freund bin, sind diese organisierten und „authentischen“ Stopps bei Einheimischen Lokalitäten. Gerade bei dieser Tour konnte ich nur mit dem Kopf schütteln. 2 fast volle Reisebusse mit knapp 100 Personen fallen in eine kleine Taverne ein um lokalen Bergtee zu trinken und die Örtlichkeiten aufzusuchen. Wo ich betonen muss: es war nur EINE Örtlichkeit für ALLE! Die Schlange davor kann sich jeder vorstellen. Wer diese Wanderung auf eigne Faust bucht und an der Taverne zwei Reisebusse stehen sieht, der fährt garantiert zur nächsten oder übernächsten Taverne und genießt in Ruhe seinen Tee, Kaffee oder was einem gerade beliebt.

Und wenn diese zwei Reisebusse endlich am Ziel angekommen sind, dürfen alle zur gleichen Zeit los wandern und haben 3 Stunden Zeit dafür. Wer meinen Beitrag bis hier gelesen hat, wird nicht überlesen haben, dass ich über 3,5 Stunden unterwegs war. Ja, ich war die letzte im Bus und alle durften auf mich warten! (Das könnte ich auch unter Vorteil einordnen…)

Mit 53,00 € (inklusive Eintritt zur Schlucht) ist der Preis mit der höchste den ich gefunden habe. Eine fast identische Tour für die Hälfte des Preises wird ebenfalls online angeboten, wo jedoch die Abholung an bestimmten Sammelhaltepunkten in verschiedenen Orten ist.  Wie viele Personen und zu welcher Uhrzeit hier die Schlucht erreicht wird, ist nicht vermerkt.

Neben Reiseveranstaltern, egalt ob online oder direkt vor Ort, lässt sich die Wanderung zur Imbros-Schlucht auch komplett selbst organisieren. Ich habe mich damit nicht beschäftigt aber mit der lokalen Buslinie ist es durchaus machbar. So habe ich die Empfehlung bekommen, dass es vom organisatorischen einfacher sein soll, mit dem Bus nach Komitades zu fahren und die Schlucht von Süd nach Nord zu wandern, weil die Busverbindungen von dort besser sein sollen.

Egal, wie man zur Imbros-Schlucht kommt, sie ist die Reise definitiv wert und ich kann sie jedem, der Kreta besucht empfehlen.

Teile diesen Beitrag auf:

4 Comments

  • Andrea sagt:

    Hallo,habe die Imbros-Schlucht auch letztes Jahr bewandert. Das war einfach nur grandios. Von Plakias aus,gebucht bei Elena Tours Plakias,kleine Gruppe mit 4 Leutchen. Super. Die Fahrt zur Schlucht…das war schon ein Highlight.Wenn man dann auch in der Schafherde steht und es geht erstmal nicht weiter… Herrlich. Und die Landschaft… Das erlebt man so mit keinem großen Reiseunternehmen…
    Viele Grüße Andrea

  • Eddy sagt:

    Vielen lieben Dank für die tollen Bilder und den ausführlichen Bericht! Ich komme gerade zurück von meinem allerersten Wanderurlaub und bin jetzt auf der Suche nach Ideen für den nächsten, denn ich habe „Blut geleckt“. Die Imbros-Schlucht kommt auf meine Liste – aber reisen in einer Gruppe sicher nicht… ;-) Nochmals Danke!

    • Anne-Katrin sagt:

      Hallo Eddy,

      mit der Imbros- Schlucht habe ich auch Blut geleckt für schöne Wanderungen.Es freut mich, dass ich dich für diese schöne Ecke begeistern kann. Auf Kreta gibt es noch so viele schöne Ecken zu erwandern und das ohne große Gruppen. Es lässt sich vieles selbst organisieren, was ich bei einem nächsten Besuch auch unbedingt ausprobieren möchte.
      LG Anne

Wir freuen uns auf einen Kommentar von dir!

Your email address will not be published.

Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen und akzeptiert.