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Den Westen der USA entdecken – Meine Route

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Bereits im Februar 2014 machte ich mit einem Bruder einen Road Trip quer durch den Westen der USA. Er führte uns einmal quer durch Kalifornien, nach Arizona und Nevada. Die Route hatte ich zu Hause geplant und auch die Hotels / Motels im Vorfeld gebucht. Ich wollte mich vollkommen auf das Unerwartete ein- und mich nicht von der Suche nach einer Unterkunft ablenken lassen.

Die Route im Detail

17 Tage, 3.537 Kilometer – vier amerikanische Großstädte, drei Nationalparks, eine Wal-Tour, zwei bekannte Straßen!

San Francisco – Yosemite Nationalpark – Monterey – Santa Barbara – Los Angeles – San Diego – Grand Canyon – Las Vegas

Tag 1:
Flug von Berlin nach San Francisco mit Ankunft gegen 12:00 Uhr mittags.
Highlights des Tages: Fisherman’s Wharf, Pier 39, die Straßen von San Francisco

Übernachtung: Seaside Inn (Motel)

Am Pier 39 in San Francisco

Am Pier 39 in San Francisco

Tag 2:
San Francisco
Highlights des Tages: Besuch der Gefängnisinsel Alcatraz, die Lombard Street, Fahrt mit dem Cable Car, Chinatown, Downtown, „The Painted Ladies“ (bekannte viktorianische Häuser)

Übernachtung: Seaside Inn (Motel)

GoOnTravel.de: Die berühmten viktorianischen Häuser in San Francisco

Die berühmten viktorianischen Häuser in San Francisco

Tag 3: 
San Francisco
Highlights des Tages: Downtown, Golden Gate Bridge

Übernachtung: Seaside Inn (Motel)

GoOnTravel.de: Die Golden Gate Bridge im Abendnebel

Die Golden Gate Bridge im Abendnebel

Tag 4:
Weiterfahrt zum Yosemite Nationalpark
Highlights des Tages: Yosemite Nationalpark

Übernachtung: Yosemite Westgate Lodge
Tagesdistanz: ca. 322 km

On the road - Auf dem Weg zum Yosemite National Park

On the road – Auf dem Weg zum Yosemite National Park

Tag 5:
Besuch des Yosemite Nationalpark mit Weiterfahrt nach Monterey

Übernachtung: Inn By the Bay Monterey
Tagesdistanz: ca. 323 km

Ein Mule Deer gesichtet im Yosemite Nationalpark

Ein Mule Deer gesichtet im Yosemite Nationalpark

Tag 6:
Highlights des Tages: Whale Watching, Carmel-by-the-Sea

Übernachtung: Inn By the Bay Monterey

Blick auf den Hafen von Monterey

Blick auf den Hafen von Monterey

Tag 7:
Weiterfahrt nach Pismo Beach
Highlights des Tages: Mazda Raceway Laguna Seca, 17-Mile Drive, Pacific Coast Highway 1 und der Big Sur

Übernachtung: Beachwalker Inn & Suites
Tagesdistanz: ca. 249 km

Der Coast Highway Nr. 1

Der Coast Highway Nr. 1

Tag 8:
Weiterfahrt nach Santa Barbara
Highlights des Tages: Shopping im Outlet Center, Surfer am Morgen, Pier und Farmers Market in Santa Barbara

Übernachtung: Parkside Inn (nicht zu empfehlen)
Tagesdistanz: ca. 131 km

Ein Surfer früh am Morgen in Pismo Beach

Ein Surfer früh am Morgen in Pismo Beach

Tag 9:
Weiterfahrt nach Los Angeles
Highlights des Tages: Sonnenaufgang in Santa Barbara, Malibu Beach, Santa Monica, Venice Beach, Hollywood, Walk of Fame

Übernachtung: Hollywood La Brea Inn
Tagesdistanz: ca. 153 km

Am Strand von Venice Beach

Am Strand von Venice Beach

Tag 10:
Los Angeles
Highlights des Tages: Wanderung zum Hollywood Zeichen, Beverly Hills, Rodeo Drive

Übernachtung: Hollywood La Brea Inn

Der berühmte Rodeo Drive in Los Angeles

Der berühmte Rodeo Drive in Los Angeles

Tag 11:
Weiterfahrt nach San Diego
Highlights des Tages: Downtown Los Angeles mit Walt Disney Concert Hall und Stables Center, Long Beach, Nebelwand an den Stränden von Kalifornien, Sonnenuntergang in San Diego

Übernachtung: Best Western Yacht Harbor Hotel
Tagesdistanz: ca. 194 km

Ein fazinierendes Naturschauspiel - Nebel am Strand

Ein fazinierendes Naturschauspiel – Nebel am Strand

Tag 12:
San Diego
Highlights des Tages: Gaslamp Quarter, Seaport Village, Balboa Park, Old Town, La Jolla Cove

Übernachtung: Best Western Yacht Harbor Hotel

Eine Kirche in San Diego

Eine Kirche in San Diego

Tag 13:
Weiterfahrt nach Laughlin
Highlights des Tages: USS Midway Flugzeugträger, Route 66

Übernachtung: Aquarius Casino Resort
Tagesdistanz: ca. 549km

Unterwegs auf der Route 66

Unterwegs auf der Route 66

Tag 14:
Weiterfahrt zum Grand Canyon
Highlights des Tages: Route 66, Grand Canyon

Übernachtung: Best Western Premier Grand Canyon Squire
Tagesdistanz: ca. 330 km

Das absolute Wow-Erlebnis - Der Grand Canyon

Das absolute Wow-Erlebnis – Der Grand Canyon

Tag 15:
Weiterfahrt nach Las Vegas
Highlights des Tages: Hoover Dam

Übernachtung: Planet Hollywood Resort & Casino
Tagesdistanz: ca. 446 km

GoOnTravel.de: Der Hoover Dam von oben. Dieser verläuft quer durch eine Zeitzone. Auf der linken Seite Nevada, auf der rechten Seite Arizona, mit einer Stunde Unterschied.

Der Hoover Dam von oben. Dieser verläuft quer durch eine Zeitzone. Auf der linken Seite Nevada, auf der rechten Seite Arizona, mit einer Stunde Unterschied.

Tag 16:
Tagesausflug zum Red Rock Canyon
Highlights des Tages: Shopping im Outlet Center, Red Rock Canyon

Übernachtung: Planet Hollywood Resort & Casino
Tagesdistanz: ca. 60 km

Der Red Rock Canyon nahe Las Vegas

Der Red Rock Canyon nahe Las Vegas

Tag 17:
Las Vegas
Highlights des Tages: Shopping im Outlet Center, der Las Vegas Strip

Übernachtung: Planet Hollywood Resort & Casino

Das berühmte Bellagio Hotel in Las Vegas

Das berühmte Bellagio Hotel in Las Vegas

Tag 18:
Abreise

Hier gibt es ein paar Beiträge zur Route

Meine Tops im Westen der USA

Ein echtes Wow-Erlebnis ist für mich definitiv der Grand Canyon. Diese vielen markanten Felsformationen und Schluchten in den unterschiedlichen Rottönen, mit einer Weite, die mit dem bloßen Auge nicht erfasst werden kann. Ich finde der Grand Canyon ist ein Naturwunder, das jeder einmal in seinem Leben gesehen haben sollte. Daher möchte ich hierher unbedingt noch einmal zurückkehren und dem Grand Canyon sowie auch den benachbarten Canyons einen intensiveren Besuch abstatten. Was mich auch landschaftlich echt umgehauen hat, ist der „Big Sur“ National Park, der sich der kalifornischen Küste entlang schlängelt.

Natürlich war die Fahrt auf der berühmte Route 66 ein Erlebnis, das seit Jahren auf meiner langen „To-Do-Liste“ stand. Genau wie die Fahrt mit Cable Car in San Francisco. Generell hat mir von den Städten her besonders San Francisco gefallen. San Diego hat mich sehr überrascht und gehört seitdem auch mit zu meinen liebsten amerikanischen Städten.

Meine Flops auf der Route

Gab es Flops auf dieser Reise? Ich würde sagen „Jein“. Im Nachhinein hätte ich auf den Zwischenstopp in Laughlin auf dem Weg zum Grand Canyon verzichtet. Lieber die gesamte Distanz an einem Tag durchziehen und die Zeit dann effektiver am Grand Canyon nutzen. Auch war ich etwas von der Wal-Tour in Monterey enttäuscht, aber das kann man nicht wirklich beeinflussen. Las Vegas hat mich nicht wirklich umgehauen. Es war mir dort einfach zu laut und zu voll, ein Tourismus Magnet halt. Aber auch das ist Geschmackssache.

Autofahren in den USA

Ich habe den Mietwagen bereits in Deutschland gemietet. Diesen haben wir am dritten Tag in San Fransisco in Downtown abgeholt. Da wir eine Stunde zu früh vor Ort waren, war unser Mietwagen noch nicht fertig und so haben wir ein Upgrade auf ein größeres Auto in Kauf genommen. Das haben wir aber nicht bereut, auch wenn der Mietwagen uns etwas teurer kam am Ende.

Bereut habe ich allerdings, dass wir kein Navigationssystem mitgebucht haben. Gerade um die zahlreichen Hotels auf unserer Route zu finden, wäre es von Vorteil gewesen. So haben wir jeden Abend auf dem Tablet die Route zum Hotel mit Screenshots festgehalten. Auch haben wir uns Offline-Karten von den Großstädten bereits zu Hause auf das Tablet gezogen. Mit diesen konnten wir super durch die Städte navigieren. Beim nächsten Mal ist ein Navi aber mit dabei.

Wichtig ist, dass du dich auf jeden Fall an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hälst. Auch wenn dich vielleicht die Amerikaner überholen. Du weißt nie, an welcher Ecke die Polizei wartet. So hatten wir wirklich den Fall, dass uns ein Amerikaner überholt hat und kurze Zeit später dieser von der Polizei rausgezogen worden ist.

Auch das Tanken ist ganz einfach. Ran an die Tankstelle, rein gehen und bezahlen (Bar oder mit der Kreditkarte). Hier gibt du vor wie viel du Tanken möchtest. Zum Beispiel für 30 Dollar, solltest du diesen Wert nicht erreichen, erhältst du das überschüssige Geld zurück.

Unser Mietwagen in den USA

Unser Mietwagen in den USA

Das Wetter im Februar im Westen der USA

Im Februar hast du im Westen der USA generell gutes Wetter. In der Regel fällt viel Regen im Januar um die Wasservorräte wieder aufzufüllen. Wir hatten zu Beginn der Reise allerdings etwas Pech. Vom letzten Tag in San Fransisco bis zur Abreise in Monterey hat es geregnet oder genieselt. Im Yosemite Nationalpark hatten wir in den Bergen sogar Schneefall und im Tal Dauerregen. Danach gab es aber ausschließlich Sonnenschein. Insgesamt hatten wir Temperaturen zwischen -2 Grad bis 34 Grad. Das Wetter kann man nun einmal nicht auf Reisen beeinflussen, mach also immer das Beste daraus.

4 Comments

  • Liebe Anja,

    Ist ja witzig! Ich hatte 2015 eine ganz ähnliche Route! Nur den Gran Canyon und San Diego habe ich ausgelassen… Aber sonst fand ich das auch perfekt 🙂 Heute bereue ich, dass den Gran Canyon ausgelassen habe, weil ich die 100 Euro nicht hatte. Hätte ich die mal von meinen Eltern oder so geliehen 🙁 Naja, hinterher ist man immer schlauer 😉

    Liebe Grüße und danke für deinen Beitrag, der mich zwei Jahre hat durch die Zeit reisen lassen!
    Barbara

    • Anja Anja sagt:

      Hallo Barbara,

      das ist wirklich schade, dass du den Grand Canyon verpasst hast. Aber es gibt gute Gründe noch einmal dorthin zu reisen. Vielleicht überzeuge ich dich spätestens dann, wenn der Grand Canyon Beitrag online ist 😉

      LG Anja

  • Sabine sagt:

    Hallo Anja,
    da habt ihr ja wirklich eine Menge gesehen! Die einzelnen Etappen sind auch recht angenehm gewählt, mir ist immer wichtig, dass Roadtrips nicht zum totalen Stress ausarten, weil die einzelnen Strecken zu anstrengend sind . Ich finde ein Navi auch ein absolutes Muss. Die Handy-Apps verbrauchen immer noch zu viel Power.
    Bei Las Vegas würde es mir wohl ähnlich gehen wie dir.
    Liebe Grüße
    Sabine

    • Anja Anja sagt:

      Hallo Sabine,

      die Route hatte ich so geplant, dass an den einzelnen Tagen immer genügend Zeit bleibt auch die Umgebung auf der Strecke zu genießen oder anzuschauen 🙂 Mit den Handy Apps gebe ich dir absolut recht, ich nehme jetzt aber immer mein Navi mit, das ist günstiger als eins beim Mietwagen Anbieter zu mieten.

      LG Anja

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