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Daytona Beach – Ein Muss für Autofans

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Für jeden Rennsport Fan ist Daytona ein Begriff. Denn hier liegt die Wiege des Rennsports der USA. Genau deswegen bietet die Stadt an Floridas Ostküste zwei Highlights, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Mitten in der Stadt liegt der Daytona International Speedway – bekannt für den amerikanischen Rennsport der „Stock Cars“. Auch hat der US-amerikanischer Motorsportverband NASCAR (National Association for Stock Car Auto Racing), der die Autorennen veranstaltet, genau hier seinen Firmensitz. Die NASCAR-Rennen ist die populärste Autosportserie der USA. Und deshalb hat in Daytona alles seinen Ursprung.

Besichtigung des Daytona International Speedway

Kurz nach dem riesigen Ortseingangsschild der Stadt erreichen wir das monströse Stadium, das in 2015 erneuert wurde. Direkt daneben liegt sogar der Daytona Beach International Airport (Stadtflughafen von Daytona). Wenn nicht gerade Rennen stattfinden, hast du die Möglichkeit eine Tour mit vielen tollen Highlights auf der Rennstrecke mitzumachen. Die Tour dauert etwa 1,5 Stunden. Bei uns wurde sie aber komplett überzogen, so dass wir am Ende volle 2 Stunden Rennsportspaß genießen konnten.

Gleich zum Anfang der Tour geht es auf die typisch schräg ansteigende Rennstrecke und es kommt bereits ein bisschen Rennsport Feeling auf. Als nächstes erfolgt ein Stopp an den Start- und Ziellinie. Hier wird ein wenig Zeit gelassen, um ein paar eindrucksvolle Fotos zu schießen. Auf Grund des Streckenverlaufs, ist es schon ein wenig herausfordernd, sich waagerecht auf dem Kurs zu halten.

Auf der Strecke des Daytona International Speedway

Auf der Strecke des Daytona International Speedway

Der nächste Stopp ist nicht weniger eindrucksvoll, es geht zum Podium, wo die Siegerehrung statt findet. Einmal kurz anstellen und es wird ein Foto mit dir vor dem Podest geknipst, welches du später für etwa 32 Dollar erwerben kannst. Günstiger ist das Ganze, wenn du dem Fotografen einfach deine Kamera in die Hand drückst. Von der Siegerehrung geht es direkt in die Boxengasse, wo auch unter anderem zwei Autos zum Bestaunen bereit stehen.

Posen an der Start- und Ziellinie der Rennstrecke

Posen an der Start- und Ziellinie der Rennstrecke

Das Podium für die Siegerehrung

Das Podium für die Siegerehrung

Eine leere Boxengasse - es findet kein Rennen statt

Eine leere Boxengasse – es findet kein Rennen statt

Ein NASCAR in des Boxengasse des Daytona International Speedway

Ein NASCAR in des Boxengasse des Daytona International Speedway

Noch beeindruckender geht es weiter. Alle Besucher werden in einen Raum geschickt und darum gebeten vor einem Rednerpult am Kopfende des Raums Platz zu nehmen. Wie wir nun erfahren, befinden wir uns in dem Bereich, in dem sich die Fahrer vor jedem Rennen einfinden, um dort noch einmal über alle wichtigen Sicherheitsbestimmungen aufgeklärt zu werden. Ich spüre bei der Vorstellung förmlich die Anspannung in diesem Raum.

Warten auf eine Ansprache im Fahrerraum ...

Warten auf eine Ansprache im Fahrerraum …

Der letzte Stopp führt uns in die Zuschauerränge. Von dort oben hast du einen tollen Blick über die Rennstrecke. Die Tour endet, wie üblich dann im Souvenirshop, wo du dein geschossenes Bild von der Siegerehrung kaufen kannst.

Der Daytona International Speedway von den Zuschauerrängen aus.

Der Daytona International Speedway von den Zuschauerrängen aus.

Mein Fazit: Falls du in Florida an Daytona vorbei kommen solltest, plane eine Besichtigungstour des Daytona International Speedways mit ein. Auch wenn du kein Rennsport Fan bist, ist die Tour richtig interessant gestaltet und macht alleine schon wegen des Tour Guides sehr viel Spaß.

Adresse:
1801 W International Speedway Blvd, Daytona Beach, FL 32114

Angebotene Touren

  • Speedway Tour (Dauer: 30 Minuten)
    Eintritt (Stand 2017): Erwachsene $18.00 und Kinder (6-12) $12.00
  • All-Access-Tour (Dauer: 90 Minuten)
    Eintritt (Stand 2017): Erwachsene $25.00 und Kinder (6-12) $19.00
  • VIP-Tour (Dauer: 3 Stunden)
    Eintritt (Stand 2017): Pro Person $52.00

Daytona Beach, mit dem Auto an den Strand!

Das zweite Highlight von Dayton ist definitiv der Strand. So lange wollte ich hier einmal hin und mit dem Auto auf dem harten Sandboden entlang cruisen. Nun ist endlich einer meiner Wünsche in Erfüllung gegangen. Doch woher kommt es eigentlich, dass es hier erlaubt ist, sein Auto mit an den Strand zu nehmen?

Auf zum Strand von Daytona Beach

Auf zum Strand von Daytona Beach

Dazu gehe ich ein wenig zurück in die Geschichte und zwar in das Jahr 1902. Hier und auch im benachbarten Ormond Beach fanden um diese Zeit die ersten Autorennen statt. Auf dem brettharten Strand wurde 1906 das erste Mal die 200-Stundenkilometer-Grenze gebrochen. 1935 landete dann Sir Malcom Campbell sogar als letzter Rennfahrer von Daytona Beach mit 445 km/h im Buch der Rekorde.

Der Strand von Daytona Beach

Der Strand von Daytona Beach

Der Strand von Daytona Beach

Der Strand von Daytona Beach

Völlig unbeindruckt von den Autos sind die Vögel am Strand

Völlig unbeindruckt von den Autos sind die Vögel am Strand

Mittlerweile darf man am Strand allerdings nur noch mit max. 10 Meilen pro Stunde entlang düsen, den Mythos spürt man allerdings immer noch. Deshalb hat Daytona Beach es auch auf Platz 4 in meiner persönlichen Top 9 von Floridas schönsten Stränden geschafft.

Info
Der Ausflug an den Strand von Daytona Beach kostet 10 Dollar (Stand Februar 2015) pro Fahrzeug!

4 Comments

  • Julia sagt:

    Ist in Daytona Beach nicht auch immer ein berühmtes Motorradtreffen? Ich mein, da klingelt bei mir was in der Hinsicht.
    Aber 32 $ für ein Foto ist schon hart übertrieben. Immerhin hat man netterweise die Möglichkeit, das Foto mit der eigenen Kamera zu knipsen. Wär ja noch schöner. Ts.
    Was ich davon halten soll, mit dem Auto am Strand entlang fahren zu dürfen, weiß ich gerade nicht so richtig. Find ich irgendwie fragwürdig. Trotz Tradition und Speed Limit. Aber: Baden da nicht auch Leute? Wenigstens im Sommer? Und trotzdem darf man da Auto fahren?
    Dann doch lieber die Vögel beobachten am Strand. 🙂

    • Anja Anja sagt:

      Hallo Julia,

      ja, an dem Strand Baden auch Leute. Die parken ihr Auto direkt am Strand und springen dann ins Wasser. Fußgänger haben dort natürlich Vorrang 🙂

      LG Anja

  • Sabine sagt:

    Sehr cool! Das ist mal was ganz anderes. Ich bin ja auch ein Fan von Fahrerlebnissen aber den Strand finde ich eindeutig zu eng zum Autofahren. In Dänemark (Romo) kann man auch mit dem Auto an den Strand, der ist allerdings bis zu 6 km breit.
    Liebe Grüße
    Sabine

    • Anja Anja sagt:

      Hallo Sabine,

      von dem Strand in Dänemark habe ich auch bereits gehört, allerdings wusste ich nicht, dass der 6 km breit ist, wow, da braucht man ja ewig bis man am Strand ist. Da macht ein Auto Sinn.

      LG Anja

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