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7 wichtige Tipps für deine Island Reise

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Du möchtest Island gerne auf einer Rundreise mit einem Mietwagen erkunden? Dann habe ich hier einige Tipps für dich, mit denen du unter anderem auch Geld sparen kannst.

Tipp 1: Mietwagen auf Island buchen

Oft ist der Flug das Günstigste an der ganzen Island-Reise. Ist dieser gebucht und steht somit auch der Reisezeitraum fest, sollte der Mietwagen gleich als nächstes zeitnah gebucht werden. Je früher, desto besser, denn Mietwagen sind auf Island begrenzt. Und je größer das Auto, desto teurer wird der Spaß. Bist du also alleine oder nur zu weit unterwegs, reicht ein Kleinwagen völlig aus. Mit diesem erreichst du ohne Probleme wichtige Höhepunkte auf deiner Reise. Aber Vorsicht, ins Hochland darfst du nur mit einem Auto, das einen Allrad-Antrieb hat.

Wir haben übrigens bei unserem Mietwagen-Anbieter vor Ort eine Sparkarte erhalten, mit der wir an bestimmten Tankstellen nicht nur Benzin sparen konnten. Auch in den Tankstellen-Restaurants haben wir mit unserer Karte 10 % gespart.

GoOnTravel.de: Buche deinen Mietwagen fühzeitig für deine Island Reise

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Buche deinen Mietwagen fühzeitig für deine Island Reise

Tipp 2: Unterkünfte auf Island buchen

Wenn du eine Rundreise mit einem Mietwagen ins Auge fasst, solltest du im Vorfeld deine Unterkünfte bereits vom heimischen Sofa aus buchen. Und zwar auch bereits einige Wochen vor Antritt der Reise.

Unterkünfte sind auf Island rar und deshalb schnell ausgebucht. Lege deshalb deine Route fest und wo du Übernachtungen einplanst. Achte darauf, dass du Frühstück mit inklusive hast oder wenigstens günstig dazu buchen kannst. Von Vorteil ist auch, wenn die Unterkunft eine Kochgelegenheit, wie eine Pantryküche hat. Denn wenn du dein Essen selbst zubereitest, sparst du Geld.

Wenn dir ein eigenes Badezimmer in der Unterkunft nicht so wichtig ist,  sind Unterkünfte mit Gemeinschaftsbad auch günstiger. Mein Ding ist das jedoch nicht.

GoOnTravel.de: Einer meiner Unterkünfte auf Island. Klein, aber hat alles was das Herz begehrt.

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Einer meiner Unterkünfte auf Island. Klein, aber hat alles was das Herz begehrt.

Tipp 3: Essen auf Island

Ja, Island ist, wie wahrscheinlich alle anderen skandinavischen Länder, richtig teuer – besonders was Nahrungsmittel angeht. Das liegt einfach daran, dass auf Island keine richtige Landwirtschaft existiert bzw. größtenteils auch nicht möglich, sowie keine große industrielle Produktion vorhanden ist. Deshalb müssen Lebensmittel und Nahrungsmittel größtenteils importiert werden. Ein Restaurantbesuch ist ein teures Unterfangen und auch die wenigen Fastfood-Ketten oder Lokale sind nicht gerade günstig.

Selbstversorgung steht für viele Islandbesucher deshalb auf dem Programm. Ich habe im Vorfeld den Tipp bekommen, aufbrühbare Tütensuppen oder Nudelgerichte mitzunehmen. Auf Island gibt es aber auch einen Supermarkt in dem man ganz gut Lebensmittel einkaufen kann, ohne ein Vermögen los zu werden. Den Bonus Supermarkt erkennt man an seinem schwarzgelben Schriftzug und dem rosafarbenen Schwein. Den Supermarkt findet man vorrangig in den größeren Orten. Am besten du nimmst eine kleine faltbare Kühltasche mit, um bestimmte Lebensmittel unterwegs frisch zu halten.

GoOnTravel.de: Der Bonus Supermarkt ist in etwa gleich zu setzen, mit einem deutschen Discounter.

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Der Bonus Supermarkt ist in etwa gleich zu setzen, mit einem deutschen Discounter.

GoOnTravel.de: Fish und Chips, sehr lecker und musst du unbedingt probieren.

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Fish und Chips, sehr lecker und musst du unbedingt probieren.

GoOnTravel.de: Isländisches Brot schmeckt süßlich und enthält oft Zimt.

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Isländisches Brot schmeckt süßlich und enthält oft Zimt.

Tipp 4: Trinken auf Island

Nichts ist günstiger, als Trinken auf Island. Alles was du brauchst, ist eine leere Flasche. So ziemlich überall kannst du deine Flasche kostenfrei mit Leitungswasser auffüllen. Die Isländer weisen sogar oft darauf hin, dass du anstatt PET Flaschen zu kaufen, deine Wasserflasche auf der Toilette auffüllen sollst. Das kannst du übrigens auch unterwegs an Wasserquellen machen.

Tipp 5: Bargeld oder Kreditkarte?

Auf Island kommst du gut ohne Bargeld zurecht. Aber nicht immer. Unsere erste Unterkunft war von privat und musste komplett in bar bezahlt werden. Deshalb solltest du immer eine kleine Menge an Bargeld dabei haben. Tausche aber nicht in Deutschland. Am Flughafen von Reykjavik gibt es Geldautomaten. Dort bekommst du Geld, zu einen günstigeren Kurs, als wenn du vorab Geld in Deutschland in der Bank umtauschst.

GoOnTravel.de: Auf Island kannst du vorrangig Kreditkarten nutzen.

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Auf Island kannst du vorrangig Kreditkarten nutzen.

Tipp 6: Wann Sehenswürdigkeiten menschenleer sind

Berühmte und bekannte Wasserfälle oder andere beliebte Sehenswürdigkeiten im „Golden Circle“ oder im Süden von Island sind viel besucht. Doch wenn du diese Höhepunkte bereits früh am Morgen oder am späten Nachmittag besichtigst, sind diese „menschenleer“. Viele der Ausflugsbusse sind zu dieser Zeit wieder auf dem Rückweg.

Tipp 7: Souvenirs auf Island kaufen

Versuche bei Möglichkeit zu vermeiden, in den Souvenir Shops Mitbringsel zu kaufen. Vor allem Schokolade ist dort überteuert. Die findest du günstiger im Supermarkt und wie ich festgestellt habe, sogar am Flughafen.

6 Comments

  • Claudia sagt:

    Achtung beim Leitungswasser!!! Nicht überall kannst du das Wasser aus der Leitung trinken, da es von einer heißen Quelle stammt und schwefelhaltig ist. Auf den Campingplätzen sind meisten Schilder mit Warnungen angebracht. Ansonsten merkst du es direkt am Geruch, da es stinkt.

  • Deine Tipps zum Geldsparen in Island kommen uns gerade recht. Island steht schon sehr lange auf unserer Wunschliste, aber die hohen Kosten für eine solche Reise halten uns immer davon ab. Vielleicht sollten wir das doch mal ändern.

  • Sabine sagt:

    Da sind viele wichtige Tipps bei. Für mich persönlich ist auch der Hinweis zum Brot sehr interessant, denn von Zimt wird mir übel 🙁 Danke für die gute Zusammenfassung!
    Herzlichst
    Sabine

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