Das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im nordöstlichen Brandenburg ist die ideale Region für einen abwechslungsreichen und entspannenden Aufenthalt. Ob Tagestrip oder längerer Urlaub, in der wald- und seenreichen Landschaft findet jeder naturnahe Erholung.

9 wichtige Informationen zum Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin

  • Das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin umfasst 1291 km² und zählt damit zu den größten Schutzgebieten Deutschlands.
  • Ungefähr 90 % des Biosphärenreservates erstreckt sich über die Landkreise Uckermark und Barnim. Einige kleine Bereiche der Oberhavel sowie vom Landkreis Märkisch Oderland gehören ebenfalls dazu.
  • Es ist im September 1990 gegründet worden.
  • Vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten, wie See-, Fisch- und Schreiadler, Kranich und Schwarzstorch haben ihren Lebensraum im Biosphärenreservat. Biber und Fischotter sind über das gesamte Schutzgebiet verbreitet.
  • Ausgedehnte Wälder mit uralten Baumbestand bedecken 50 % der Schorfheide.
  • Zahlreiche Moorgebiete finden sich im Reservat mit seltenen Pflanzenarten.
  • Die Kulturlandschaft ist durch die Eiszeit auffällig stark geprägt worden.
  • Über 240 Seen befinden sich im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.
  • Mit 23 Einwohner pro km² ist das Schutzgebiet eines der dünn besiedelsten Gebiete Deutschlands.
Endmoränenlandschaft im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin

Endmoränenlandschaft im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin

Was ist ein Biosphärenreservat?

Das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin ist eines von weltweit 701 UNESCO-Modellregionen (Stand Januar 2020). Das bedeutet: gemäß dem UNESCO-Programm „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB), das Leben und Wirken des Menschen mit der Natur dazu beitragen soll, die gewachsene Kulturlandschaft zu schützen und nachhaltig weiterzuentwickeln.

Regionen, die von der UNESCO als Biosphärenreservate ernannt werden, sind Flächen, auf denen experimentell Methoden entwickelt werden, die einen Ausgleich zwischen den Bedürfnissen des Menschen und der Natur herstellen. Das bedeutet, dass die Wirtschaft im Biosphärenreservat so weiterentwickelt werden soll, dass Ressourcen schonend und nachhaltig genutzt werden. So stehen die Ressourcen auch nachfolgende Generationen zur Verfügung. Profitieren sollen somit langfristig praktisch alle Einwohner des Gebietes von dieser Entwicklung.

Der Werbellinsee ist einer von 240 Seen im Schutzgebiet

Der Werbellinsee ist einer von 240 Seen im Schutzgebiet

Ausflugstipp 1: Wildpark Schorfheide

Im Wildpark Schorfheide leben heimische und europäische Wildtiere, Fischotter, Rotwild oder Wisente. Auch vor dem Aussterben bedrohte Haustierrassen, wie verschiedene Wollschweine lassen sich auf dem Rundgang durch den Wildpark bestaunen. Alle Tiere bewegen sich in sehr großzügigen Freigehegen. Der Wildpark besteht seit 1996 mit einer Gesamtfläche von 105 h. Der Park ist mit breiten naturbelassenen Wegen durchzogen und führt über offenes Gelände sowie durch kleine Waldgebiete. Selbst zu Ferienzeiten ist ein Besuch sehr angenehm. Neben einer kleinen Gaststätte, gibt es einen großen Spielplatz und ein Streichelgehege mit niedlichen Ziegen. Besonders interessant ist das Wolfsinformationszentrum Brandenburg, welches über die Beziehung zwischen Wolf und Mensch aufklärt.

Anfahrt und Eintrittspreise (nur Barzahlung) findest Du hier.

Öffnungszeiten: Täglich von 9 bis 18 Uhr. Letzter Einlass ist 16 Uhr.

Adresse: Prenzlauer Straße 16, 16244 Schorfheide OT Groß Schönebeck | Telefon: 033393-65855

Glückliches Wollschwein im Wildpark Schorfheide

Glückliches Wollschwein im Wildpark Schorfheide

Besucherweg durch den Wildpark

Besucherweg durch den Wildpark

Neugierige Wisente im großen Freigehege

Neugierige Wisente im großen Freigehege

Mit etwas Glück sieht man auch den Luchs im hohen Gras

Mit etwas Glück sieht man auch den Luchs im hohen Gras

Elche leben ebenfalls im Wildpark Schorfheide

Elche leben ebenfalls im Wildpark Schorfheide

Ausflugstipp 2: Kletterwald Schorfheide

Direkt am Wildpark Schorfheide befindet sich der Kletterwald. Zwischen Kiefern erstrecken sich über 100 Kletterelemente. Der höchste zu erreichende Punkt liegt in luftigen 12 m Höhe. Acht Kletterparcoure stehen zur Wahl, davon einer für Kinder. Das Mindestalter ist 5 Jahre. Zum Klettern benötigt man Handschuhe, wie etwa Gartenhandschuhe. Eine begrenzte Anzahl ist vor Ort käuflich zu erwerben.

Die aktuellen Eintrittspreise gibt es hier.

Öffnungszeiten: November bis März geschlossen wegen Winterpause | April bis Oktober von 9 bis 18 Uhr. Der letzte Einlass ist 16.30 Uhr und im Oktober 2 Stunden vor Sonnenuntergang.

Kletterpark Schorfheide

Kletterpark Schorfheide

Ausflugstipp 3: Jagdschloss Schorfheide und Schorfheide Museum

Das Waldgebiet der Schorfheide zeichnet sich vor allem durch seine fast 1000 jährige Jagdgeschichte aus. Vor den Toren Berlins genossen Kurfürsten, Kaiser, Könige und weitere Machthaber von Politik und Wirtschaft das Privileg Jagden in großen Stil zu veranstalten. Im Renaissancebau des fast quadratischen Jagdschlosses aus 1540 taucht der Besucher auf zwei Etagen in die Geschichte und Entwicklung der Schorfheide unter Preussen und dem Deutschen Kaiserreich ein.
In der Museumsscheune mit ausgebauten Dachstuhl wird in aufwendiger Darstellung historisches Bild- und Tonmaterial unter dem Banner „Jagd und Macht“ in der Zeit der Weimarer Republik bis zur Wendezeit mit vielen Originalexponaten näher gebracht.
In der Remise wird ein 40 minütiger Film zur Schorfheide auf drei Leinwänden inszeniert und regt zum Nachdenken an. Er ist der gelungene Einstieg in die Ausstellung „Jagd und Macht“.
In der Remise befindet sich auch die Tourist-Information, wo neben Wanderkarten auch lokale Produkte erworben werden können.

Adresse: Schloßstraße 7, 16244 Schorfheide OT Groß Schönebeck

Museumsscheune mit der Ausstellung "Jagd und Macht"

Museumsscheune mit der Ausstellung „Jagd und Macht“

Ausstellungsräume im Jagdschloss Schorfheide

Ausstellungsräume im Jagdschloss Schorfheide

Jagdschloss Schorfheide und Remise (links) in Groß Schönebeck

Jagdschloss Schorfheide und Remise (links) in Groß Schönebeck

Ausflugstipp 4: Geopark Eiszeitland am Oderrand – Besucherzentrum

Im Geopark Besucherzentrum erlebt der Besucher auf drei Etagen die Entstehung der nordbrandenburgischen Landschaft und die dazugehörige Vegetation. Anschaulich wird erklärt wie die Eiszeit Nordbrandenburg geformt und geprägt hat und welche geologischen Merkmale in der Umgebung bis heute zu finden sind. Zum Besucherzentrum gehört auch ein Außenbereich, wo Georg das Mammut die Besucher begrüßt. Vom Außenbereich geht es zum Aussichtturm Sperlingsherberge an der Kiesgrube, mit Blick auf die Endmoräne, wo der aktive Tagebau die Sanderfläche nutzte und einen Blick auf die Abbruchkante frei gibt.

Der Geopark Eiszeitland am Oderrand erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von 3487 km². Die Grenzen verlaufen zwischen Bernau und Biesenthal im südlichen Grenzbereich bis in den Norden von Prenzlau. Die östliche Grenze verläuft zu Polen sowie entlang den Gemeinden Bad Freienwalde, Oderberg, Schwedt und Gartz. In diesen Region sind alle Elemente der glazialen Serie  vollständig erhalten und wie in keiner anderen mitteleuropäischen Region modellhaft ausgeprägt. Zu einer glazialen Serien gehören: Grundmoräne, Endmoräne, Sander und Urstromtal.

Das Besucherzentrum des Geoparks ist auch ein idealer Ausgangspunkt, für Rundwanderwege in das UNESCO Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin. So starten von hier die Wandertouren:

  • Rundweg Grumsim „grünes Buchenblatt“ (8 km)
  • Rundweg Grumsin „rotes Buchenblatt“ (25 km)

Adresse: Zur Mühle 5116247 Ziethen OT Groß-Ziethen

Georg, das Mammut in Marienwerder am Schleusengrafen

Georg, das Mammut in Marienwerder am Schleusengrafen

Ausflugstipp 5: UNESCO Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin

Seit Juni 2011 ist ein Ausschnitt der Rotbuchenwälder von der UNESCO in das Weltnaturerbeprogramm als Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas“ aufgenommen. Es ist das größte zusammenhängende Tiefland-Buchenwälder von Mitteleuropa. Waldseen und Moore durchziehen den Grumsin und machen ihn zu jeder Jahreszeit zu etwas Besonderem.

Am besten lässt sich der Grumsiner Buchenwald wandernd erkunden. Neben den oben genannten Startpunkt im Geopark Besucherzentrum Groß Ziehten, lassen sich viele Wandertouren vom Infopunkt Altkünkendorf beginnen:

  • Rundwanderung auf dem Urwaldpfad „oranges Buchenblatt“ (10,5 km)
  • Rundwanderweg „gelbes Buchenblatt“ (10,3 km)

Wer Kulinarik und Wandern verbinden möchte, sollte sich unbedingt den Grumsiner Genusswanderweg merken.

Adresse: Informationspunkt UNESCO Weltnaturerbeteilgebiet Buchenwald Grumsin | Altkünkendorfer Straße 22, 16278 Angermünde OT Altkünkendorf | Telefon: 0170 90 777 31

Öffnungszeiten: April – Oktober: Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen 10-16 Uhr | Montag und Dienstag nur nach telefonischer Vereinbarung

Buchenwald Grumsin in von Eiszeit geprägerter Landschaft

Buchenwald Grumsin in von Eiszeit geprägerter Landschaft

Waldsee im Grumsiner Buchenwald

Waldsee im Grumsiner Buchenwald

Ausflugstipp 6: Kloster Chorin

Das Zisterzienserkloster Chorin in typischer Backsteingotik ist im Jahr 1258 gegründet worden. Das Baudenkmal ist nur 6 km von Eberswalde entfernt. Neben dem Besuch des Klosters und der in 2017 eröffneten Dauerausstellung über das Leben und Arbeiten der Mönche im Kloster Chorin, lockt vor allem in den Sommermonaten der Choriner Musiksommer viele Besucher an.
Neben dem Kloster schmiegt sich der Amtssee und schöne kleinere, wie größere Waldspaziergänge lassen sich vom Kloster um den See und durch den Wald erleben. Der 5 km lange Nettelgraben am nördlichen Ufer des Amtssees ist im 13. Jahrhundert von den Mönchen angelegt worden und eine gern erwanderte Route.
Am Kloster befindet sich ein Café sowie die Klosterschänke, um sich vor oder nach der Wanderung zu stärken.

Adresse: Amt Chorin 11a, 16230 Chorin

Kloster Chorin im Winter

Kloster Chorin im Winter

In den Wäldern rum um das Kloster Chorin lässt es sich ausgedehnt wandern.

In den Wäldern rum um das Kloster Chorin lässt es sich ausgedehnt wandern.

Ausflugstipp 7: Werbellinsee

Inmitten des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin liegt der beliebte und von Wald umgebene Werbellinsee. Vor allem in den Sommermonaten ist der Werbellinsee mit seinen vielen verschiedenen Liegewiesen, die rund um den See verteilt sind, ein beliebter Badesee bei groß und klein.
In den Sommermonaten setzt auch das Forschungsschiff „Solar Explorer“ seine Sonnensegel und erkundet von Altenhof aus, warum der Werbellinsee so wertvoll ist. Wer sich für die Arbeit oder für eine Fahrt mit den 18 m langen Katamaran interessiert, kann sich hier informieren und anmelden.
Neben Altenhof ist auch Eichhorst ein beliebter Anziehungsort. Mitten im Ort befindet sich die gleichnamige Schleuse und nur wenige Meter entfernt finden Besucher Eiscafés, Imbiss-Stände mit Fischbrötchen sowie Restaurants mit lokaler Küche. In Eichhost am Werbellinkanal steht auch der Askanierturm, der auf einen kleinen Spaziergang oder in einer ausgedehnten Wanderung als Ziel angesteuert werden kann. Rund um den Werbellinsee lässt es es ausgezeichnet durch die Schorfheide wandern.

Bootsanleger in Altenhof im Herbstlicht

Bootsanleger in Altenhof im Herbstlicht

Askanierturm am Werbellinkanal in Eichhorst

Askanierturm am Werbellinkanal in Eichhorst

Ausflugstipp 8: Blumberger Mühle

Das NABU Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle ist das Hauptinformationszentrum des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin. Im Gebäude, welches einem hohlen Baumstumpf nach empfunden wurde, wird über die uckermärkische Landschaft, die Entstehungsgeschichte und die Ziele des Schutzgebietes sowie über die vielfältige Pflanzen- und Tierwelt sehr anschaulich informiert. Ganz neu im hohlen Baumstamm ist der Ausflug ins Moor. Besucher können hier alles rund um den Moorschutz erfahren und interaktiv erleben.

Adresse: Blumberger Mühle 2, 16278 Angermünde

Ausflugstipp 9: Ökodorf Brodowin

Das kleine Dorf Brodowin, welches zur Gemeinde Chorin zählt, ist ca. 17 km von Eberswalde entfernt und der ideale Ausgangspunkt, um das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin zu erkunden und hautnah zu erleben. Das Dorf hat sich nach der politischen Wende dazu entschlossen die Landwirschaft ökologisch umzustellen und nach den Richtlinien des Demeter Verbandes bio-dynamisch zu wirtschaften. Am Ortseingang von Brodowin werden die Erzeugnisse von den umliegenden Feldern sowie aus der eigenen Molkerei im Hofladen angeboten. Die köstlichen Produkte in Demeterqualität werden sogar bis Berlin, Potsdam und Umgebung geliefert.

Auf Wander- und Radwegen liegen in unmittelbarer Umgebung von Brodowin das älteste Naturschutzgebiet Deutschlands, das Plagefenn. Seit 1907 wurde dieses Moorgebiet unter Schutz gestellt und seine Kernzone ist ein unzugängliches Totalreservat. Das Kloster Chorin und das Schiffshebewerk Niederfinow sind von Brodowin ebenfalls sehr gut mit dem Rad zu erreichen.

Brodowin ist von sieben Seen umgeben und wird auch als das Dorf der sieben Seen genannt. Vor allem der Parsteinsee mit seiner großen Liegewiese ist im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel. Zwischen Brodowin und Parsteinsee lässt sich die eiszeitliche Landschaft vom Kleinen Rummelsberg aus 81 m genießen. Die in der Weichsel-Kaltzeit geformte hügelige Endmoränenlandschaft wird von der Landwirtschaft zum Getreideanbau genutzt. Der Ausblick über den Wesensee und Brodowin ist besonders zum Sonnenuntergang sehr stimmungsvoll.

Adresse: Hofladen Ökodorf Brodowin | Brodowiner Dorfstraße 89, 16230 Chorin OT Brodowin

Brodowiner Dorfkirche im Sommer

Brodowiner Dorfkirche im Sommer

 

Auswahl regionaler Demeterprodukte im Hofladen in Brodowin

Auswahl regionaler Demeterprodukte im Hofladen in Brodowin

Totalreservat Plagefenn

Totalreservat Plagefenn

Ausflugstipp 10: Schiffshebewerk Niederfinow

Das 60 m hohe Schiffshebewerk aus dem Jahr 1934 ist das älteste noch arbeitende Schiffshebewerk in Deutschland. Am östlichen Ende des Oder-Havel-Kanals überwindet der Schiffsfahrstuhl einen Höhenunterschied von 36 m. Das Heben des Schiffstrogs ist von der Straße sehr gut zu beobachten. Auch lässt sich das Hebewerk besichtigen. Von der Aussichtsplattform des geschützten Industriedenkmals ist die Schleusung sowie auch der Neubau des neuen Schiffshebewerkes sehr gut zu beobachten. Im Besucherzentrum am Parkplatz gibt es zahlreiche Informationen zum Neubau des Schiffshebewerk Nord. Hier finden sich auch viele kleine Imbisse sowie Gaststätten mit lokalen Gerichten. In Richtung der Lieper Schleuse befindet sich auch eine der Anlegestellen der Fahrgastschiffe, die durch das Schiffshebewerk gehoben werden.

Adresse: Schiffshebewerk Niederfinow | Hebewerkstraße 52, 16248 Niederfinow

Ausflugsschiff fährt aus den Trog des Schiffshebewerkes

Ausflugsschiff fährt aus den Trog des Schiffshebewerkes

Einfahrt ins Schiffshebewerk vom Oder-Havel-Kanal

Einfahrt ins Schiffshebewerk vom Oder-Havel-Kanal

Altes und neues Schiffshebewerk in Niederfinow

Altes und neues Schiffshebewerk in Niederfinow

Ausflugstipp 11: Kranichdorf und Aussichtsturm Parlow

Die kleine Gemeinde Parlow ist keine 10 km von Joachimsthal am Werbellinsee entfernt. Im Parlower Umland halten sich zur Brutzeit eine Großzahl an Kranichen auf. Die scheuen Vögel benötigen für Ihre Aufzucht der Brut viel Ruhe. Wer den Vögeln des Glücks einen Besuch abstatten möchte, sollte unbedingt das Kranich-Informationszentrum in Parlow ansteuern.
Zwischen Parlow und Glambeck befindet sich der Aussichtsturm, der auch den Beinamen Aussichtsturm Mellin trägt, da sich einst das Dorf Mellin an dieser Stelle befand. Von hier lassen sich in den Restmooren je nach Wasserstand neben Kranichen auch Wiesenbrüter, Greifvögel oder größere Gruppen an Gänsen beobachten. Die besten Chancen hat man zum Sonnenauf- sowie zum Sonnenuntergang.

Adresse: „Förderverein Kranichdorf Parlow e. V.“ | Hof 25 b, 16247 Friedrichswalde OT Parlow | Beobachtungsturm „Am Melln“ |Glambecker Straße, 16247 Friedrichswalde OT Parlow

Prüfzeichen Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin

Wer mit offenen Augen im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin unterwegs ist wird auf das Grün-Weiße Prüfzeichen Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin aufmerksam. Seit 1998 zeichnet das Prüfzeichen Betriebe und Unternehmen aus, welche im Einklang mit den Zielen des Biosphärenreservates arbeiten und sich für regionales und nachhaltiges Wirtschaften einsetzen. Das branchenübergreifende Prüfzeichen ist ein Zertifikat für regionale Unternehmen und Produkte und es soll Gästen und Einheimischen eine Hilfestellung sein, um nachhaltige und lokale Produkte zu finden.

Wer während seines Aufenthaltes das ein oder andere nachhaltige Mitbringsel sucht oder sich für den bewussten Einkauf vor Ort entscheiden möchte, findet in dieser Broschüre alle Unternehmen.  Auch Unterkünfte lassen sich anhand des Prüfzeichens auswählen.

Das Ökodorf Brodowin und seine Produkte gehören zum Prüfzeichen Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin

Das Ökodorf Brodowin und seine Produkte gehören zum Prüfzeichen Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin

 

Zuletzt geändert am 27. März 2021

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Über die Autorin / Autoren

Anne-Katrin

Als gebürtige Brandenburgerin arbeite ich dort, wo andere in Norddeutschland ihren Urlaub verbringen. Meinen Urlaub verbringe ich am liebsten als leidenschaftliche Wildlife Fotografin - zwischen A wie Afrika bis Z wie Zingst!