Aktualisiert am 07.08.2022

Der südlichste Zipfel von Deutschland hat nicht nur einen einzigartigen Nationalpark, sondern hält auch viele Ausflugsziele und ganz wunderbare Berchtesgaden Sehenswürdigkeiten für dich bereit.

Top Berchtesgaden Sehenswürdigkeiten: Nationalpark Berchtesgaden

Insgesamt 16 Nationalparks gibt es in Deutschland. Der Nationalpark Berchtesgaden ist nicht nur Deutschlands südlichster, sondern auch gleichzeitig Deutschlands einziger Alpen-Nationalpark direkt an der Grenze zu Österreich. Außerdem zählt der Nationalpark in Bayern mit rund 1,6 Millionen Gästen jährlich zu den beliebten Ausflugszielen in Bayern.

Der Nationalpark Berchtesgaden gliedert sich indirekt durch das Klausbachtal, das Wimbachtal und den Königssee in drei unterschiedliche Gebiete auf. Zudem ist der 210 km² große Nationalpark räumlich in 2 Zonen eingeteilt, der Pflegezone und der Kernzone. Den größten Teil mit 75 % nimmt dabei die Kernzone ein und dient dabei ausschließlich dem Schutz der Natur. Auf menschliche Eingriffe wird hierbei verzichtet. Dadurch kann sich die Natur ungehindert entwickeln, ganz so wie auch im UNESCO Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin.

Nationalpark Berchtesgaden Wanderung

Ein Wanderparadies ist der Nationalpark Berchtesgaden definitiv. Denn er verfügt über ein großes Netz aus 260 km Wanderwegen. Diese ermöglichen zum Teil das barrierefreie Wandern. Es gibt aber auch anspruchsvolle hochalpine Steigen. Jeder sollte Besucher sollte sich daher seiner Grenzen bewusst sein und über entsprechende Ausrüstung verfügen.

Das Wandernetz ist gut ausgeschildert und farblich so markiert, um den Schwierigkeitsgrad zu erkennen. So sind barrierefreie Weg (breite Wege, keine oder geringe Steigungen, keine Absturzgefahr) mit Gelb, einfache Bergwege (schmal angelegt, teils mit steilen Passagen, keine Absturzgefahr) mit Blau, mittelschwere Wege (schmal, meist steil angelegt, kurze absturzgefährdete Passagen oder drahtseilgesicherte Stellen) mit Rot und schwere Steige (schmal, steil, häufig ausgesetzt, Absturzgefahr, drahtseilgesicherte Stellen, ungesicherte Kletterstellen) mit Schwarz gekennzeichnet.

Pflanzen und Tiere im Nationalpark Berchtesgaden

Wo viel geschützte Natur ist, da sprießen auch die Pflanzen. Besonders auf den Almen ist die Pflanzenvielfalt groß und reichen von Arnika über Silberdisteln bis hin zu Enzian. In den alpinen Rasengesellschaften sind unter anderem farbenreiche Pflanzen wie Stängelloses Leimkraut, Zottiges Habichtskraut und Edelweiß zu finden.

Im Nationalpark Berchtesgaden kannst du mit etwas Glück auch einige Tierarten beobachten, wie Steinböcke, Gämsen oder Murmeltiere, aber auch Baummarder und Steinadler. Insgesamt gibt es 55 verschiedene Säugetierarten, über 40 Vogelarten, 15 Fischarten, 8 Amphibienarten, 7 Reptilienarten sogar 5.000 bis 20.000 verschiedene Arten an wirbellosen Tieren. Tatsächlich gesehen habe ich davon allerdings nichts bis auf die Kreuzotter. Auf Grund ihrer regional schwarzen Färbung trägt sie den Beinamen „Höllenotter“.

Das Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ in Berchtesgaden ist täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Wanderweg im Nationalpark Berchtesgaden

Wanderweg im Nationalpark Berchtesgaden

Obersee mit dem Watzmann im Hintergrund

Obersee mit dem Watzmann im Hintergrund

Im südlichen Bayern hat die Kreuzotter den Beinamen Höllenotter

Im südlichen Bayern hat die Kreuzotter den Beinamen Höllenotter

Königssee – größter See im Nationalpark Berchtesgaden

Ein Besuch des Königsees im Herzen des Nationalparks Berchtesgaden sollte auf keinem Fall fehlen. Immerhin ist dieser einer der Top Berchtesgaden Sehenswürdigkeiten und einer der schönsten Seen in Bayern.

Als größter See im Nationalpark Berchtesgaden lässt sich dieser am besten mit einem der Passagierboote erkunden. Diese werden dort seit 1909 mit Elektromotoren betrieben, um die gute Wasserqualität des Sees zu erhalten. Der Königssee gilt nämlich außerdem als einer der saubersten Seen in Deutschland. An der Station St. Bartholomä kannst du dich davon selbst überzeugen. Nahe der bekannten Wallfahrtskirche aus dem Jahr 1134 befindet sich eine Wasseranlage, an der du deine Trinkflasche ohne Bedenken auffüllen kannst.

Von den zwei Stationen aus, die das Schiff ansteuert, lassen sich wunderbar Wanderungen durch den Nationalpark Berchtesgaden unternehmen. So zum Beispiel kann man zum höchsten Wasserfall Deutschlands dem Röthbachfall oder zur Ostwand vom Watzmann wandern. Mit einer Höhe von 2.713 Metern ist er der höchste Berg im Nationalpark Berchtesgaden.

Königssee mit Morgennebel

Königssee mit Morgennebel

Wallfahrtskirche St. Bartholomä am Königssee

Wallfahrtskirche St. Bartholomä am Königssee

Hintersee – Top 3 der Seen in Bayern

Neben dem Königssee zählt auch der Hintersee bei Ramsau zu einem der schönsten Seen in Bayern und ist ganz klar eines der beliebtesten Ausflugsziele Berchtesgaden. Begeistert hat der Hintersee bereits viele Maler des 19. Jahrhunderts. Daraufhin weisen zahlreiche Beschilderungen entlang des Uferwegs, der auch Teil des Ramsauer Malerwegs ist.

Waren es einst die Maler, so sind es heute viele Landschaftsfotografen. Die haben den See bereits in seinen schönsten Farben, Ausblicken und Momenten als Foto eingefangen. Als bekanntestes Fotomotiv dient dabei der Blick über die kleinen bewachsenen Inseln im See hinüber zum Rotpalfen und Hochkalter.

Einer der schönsten Seen in Bayern - der Hintersee

Einer der schönsten Seen in Bayern – der Hintersee

Beliebtes Fotomotiv am Hintersee

Beliebtes Fotomotiv am Hintersee

Zauberwald am Hintersee

Zu den beeindrucktesten Ausflugszielen Berchtesgaden zählt der Zauberwald, der sich am Südufer des Hintersees anschließt. Dieses einmalige Naturhighlight ist vor etwa 3.500 Jahren durch einen gewaltigen Felssturz entstanden. Dabei brachen zwischen Schärtenspitze und Steinberg im Hochkaltermassiv rund 15 Millionen Kubikmeter Dachsteinkalk ab und stürzten mehr als 1000 Meter ins Tal. Geschaffen wurde dabei auch der Hintersee, da sich durch das Gestein die Ramsauer Ache staute.

Nicht umsonst trägt der Zauberwald diesen märchenhaften Namen. Ein 3.3 km langer Rundweg bahnt sich seinen Weg dicht vorbei an gigantischen Felsbrocken, der wildrauschenden Ramsauer Ache und moosbewachsen Bäumen – ganz wie im Märchen. Es fehlt nur noch, dass eine Fee einen Riesen im Schlaf stört und die Illusion des Zauberwaldes wäre perfekt.

Der Fußweg wurde bereits vor über 125 Jahren (1896/97) angelegt und führt über weichen Waldboden, Holzstege und zahlreiche Treppen. Zu diesem Zeitpunkt sprach man allerdings vom „Westermayrweg“ und noch nicht vom Zauberwald. Dieser Name etablierte sich erst in den 1920er Jahren.

Der Wanderweg, der sich von der Marxenklamm bis zum Hintersee erstreckt, ist ganzjährig geöffnet und wird sogar im Winter geräumt.
Inzwischen zählt der Zauberwald außerdem zu den 100 schönsten Geotopen Bayerns.

Ramsauer Ache im Zauberwald

Ramsauer Ache im Zauberwald

Beliebte Berchtesgaden Sehenswürdigkeit: Zauberwald

Beliebte Berchtesgaden Sehenswürdigkeit: Zauberwald

Verwunschener Weg im Zauberwald

Verwunschener Weg im Zauberwald

Ramsau bei Berchtesgaden

Das Bergsteigerdorf Ramsau hat gerade einmal 1.700 Einwohner, trägt allerdings das Prädikat „Heilklimatischer Kurort“. Das macht die kleine Gemeinde allerdings nicht zu einem der Top Berchtesgaden Sehenswürdigkeiten, sondern die Pfarrkirche St. Sebastian.

Die ab dem Jahr 1512 gebaute Pfarrkirche in Ramsau ist weltbekannt und wurde bereits von bedeutenden Künstlern gemalt. Noch öfter wurde die Kirche mit dem spätgotischen Hochaltar allerdings fotografiert. Denn St. Sebastian ist neben St. Bartholomä am Königssee eines der beliebtesten Fotomotive im Berchtesgadener Land und ziert vermutlich so einige Cover eines Landschaftskalenders.

Den besten Blick auf die Pfarrkirche St. Sebastian hast du unterhalb der Holzbrücke am Ramsau Malerwinkel (Google Maps) mit der Reiter Alm mit dem Wagendrischelhorn im Hintergrund.

Pfarrkirche St. Sebastian in Ramsau

Pfarrkirche St. Sebastian in Ramsau

Wimbachklamm – Malerische Schlucht mit Wasserfällen

Vielleicht nicht ganz so spektakulär wie die Partnachklamm bei Garmisch-Partenkirchen ist die Wimbachklamm bei Ramsau im Nationalpark Berchtesgaden. Sie ist „nur“ 200 m lang und befindet sich direkt am Eingang des spektakulären 70 Millionen Jahre alten Wimbachtal. Alleine schon deshalb ist sie einen Besuch wert.

Angeblich liegt die Gehzeit durch die Wimbachklamm (Google Maps) bei 15 Minuten. Ich persönlich finde, du solltest etwas mehr Zeit einplanen, weil es so unglaublich viel zu entdecken und richtig coole Fotomotive gibt.

Durch die Wimbachklamm führt ein Holzsteg von dem du einem wunderbaren Blick auf die Schlucht und auf die mächtigen Felsblöcke hast. An denen sucht das Wasser seinen Weg hinab. Unter dem Steg tost das „Wimbachgries„. Der Schuttstrom ist zum Teil bis zu 300 Meter mächtig, 1.5 km breit und windet sich auf einer Länge von 10 km durch das Wimbachtal. Das ist übrigens einzigartig in Europa.

Bei meinem Besuch am Nachmittag unter der Woche bin fast alleine in der Wimbachklamm. Nur zwei weitere Besucher haben sich die Klamm ebenfalls angeschaut. Der Vorteil für mich, keine anderen Menschen auf meinen Fotos.

Weitere Informationen zur Winbachklamm

  • Eintritt: 3,00 Euro
  • Öffnungszeiten: Anfang Mai bis Ende Oktober täglich 07:00 bis 19:00 Uhr
Holzweg in der Wimbachklamm

Holzweg in der Wimbachklamm

Wimbachgries und Wasserfälle

Wimbachgries und Wasserfälle

Wimbachklamm ist eine der schönsten Berchtesgaden Sehenswürdigkeiten

Wimbachklamm ist eine der schönsten Berchtesgaden Sehenswürdigkeiten

Roßfeld-Panoramastraße

Mit der höchstgelegenen Panoramastraße Deutschlands gibt es noch ein spektakuläres Ausflugsziel in den Berchtesgadener Alpen, welches du unbedingt auf dem Zettel haben solltest. Die Roßfeld-Panoramastraße schlängelt sich auf einer Länge von knapp 16 km und einer Steigung von bis zu 13 % durch die hochalpine Bergwelt des Berchtesgadener Landes. Von mehreren Aussichtspunkten entlang der Straße hast du einen Einblick auf die nähere Umgebung.

Von der Scheitelstrecke, dem höchsten Punkt der Roßfeld-Panoramastraße auf dem Hochplateau in 1.600 m Höhe wiederum hast du einen 360 Grad Rundumblick. Von dort kannst du unter anderem auf Salzburg und das Salzachtal, das gewaltige Bergmassiv des Hohen Göll, den Kehlstein, das Tennen- und Dachsteingebirge, den Untersberg sowie über das Berchtesgadener Land blicken. Der Aussichtspunkt liegt übrigens in österreichischem Gebiet.

Zwischen 1958 bis 1973 wurden auf der Panoramastraße regelmäßig Salzberg- und Roßfeldrennen organisiert. In internationalen Wettbewerben für Tourenwagen, Grand-Tourismo-Fahrzeuge und Sport- und Formel – Junior- Wagen lieferten sich bekannte Fahrer ihre Duelle. Sie kämpften um heißbegehrte Prestigepreise. Heute ist die Roßfeld-Panoramastraße vor allem eine beliebte Motorrad-Ausflugsstrecke.

Weitere Informationen zur Roßfeld-Panoramastraße

  • Mautgebühr: Pkw inkl. Personen 8,50 Euro, Motorrad inkl. Fahrer und Mitfahrer 5,00 Euro
  • Mautstelle Nordauffahrt: Roßfeldstraße 150, 83471 Berchtesgaden
  • Mautstelle Südauffahrt: Purtschellerstraße 1, 83471 Berchtesgaden
Roßfeld-Panoramastraße in den Berchtesgadener Alpen

Roßfeld-Panoramastraße in den Berchtesgadener Alpen

Hochplateau in 1.600 m Höhe

Hochplateau in 1.600 m Höhe

Blick auf das Salzburger Land

Blick auf das Salzburger Land

„Salzhauptstadt“ Bad Reichenhall

Bad Reichenhall ist vor allem für eins bekannt – Salz. Immerhin hat die Stadt im Berchtesgadener Land mit dem Bad Reichenhaller Alpensalz einen Marktanteil von über 50 % in Deutschland. Das ist allerdings nicht wirklich verwunderlich, denn die über viertausendjährige Siedlungsgeschichte der Stadt ist eng mit der Salzgewinnung verknüpft.

Königlichen Kurgarten

Darüber hinaus hat Bad Reichenhall noch einiges mehr zu bieten als nur Salz. So beherbergt die Stadt den Königlichen Kurgarten. Tatsächlich spielt aber auch hier Salz eine nicht unwichtige Rolle.

Im Zentrum des Kurgartens befindet sich das sogenannte Gradierhaus, das mit einer Höhe von 13 Metern und einer Länge von 160 Metern ein Gebäude ist, das sofort ins Auge fällt.
Tausende Schwarzdornen sind dort rund um in der Mittelwand befestigt, an denen AlpenSole (mit einem Salzgehalt von 26 %) herunter rieselt. Die feine und frische „Salzluft“ hilft gegen Schnupfen, Allergien, Erkältungen und Asthma. Nicht umsonst ist Bad Reichenhall ein Kurort und das bereits seit 1846.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Bad Reichenhall

In Bad Reichenhall gibt es einige historische Orte in der Innenstadt zu entdecken. Das ist zum Beispiel die Alte Saline, deren Bau einst von König Ludwig I. von Bayern 1837 in Auftrag gegeben wurde. Hier wurde bis 1929 das Bad Reichenhaller Alpensalzes produziert, bis es in die Neue Saline verlagert wurde. Heute fördern die Wasserräder der Alten Saline immer noch Salz, allerdings nur noch für Kur- und Gesundheitszwecke.

Nur ein paar Meter weiter befindet sich mit einer Geschichte von 220 Jahren die Kurapotheke in der Ludwigstraße. Sie ist die älteste Apotheke in Bad Reichenhall.

Ebenfalls in der Ludwigstraße befindet sich direkt der nächste historische Ort, das Café Reber. Die Confiserie besteht seit 1865 und bietet im Kaffeehaus die echten Reber Mozart-Kugeln an. Insgesamt gibt es neun verschiedene Produzenten der Mozart-Kugel, Reber ist mit Abstand der weltgrößte und produziert jährlich mehr als 180 Mio. Kugeln. Daneben gibt es im Kaffeehaus eine große Auswahl an lecker aussehenden Kuchen- und Tortenspezialitäten, hier hast du wirklich die Qual der Wahl.

Gradierhaus im Königlichen Kurgarten

Gradierhaus im Königlichen Kurgarten

Springbrunnen mit AlpenSole

Springbrunnen mit AlpenSole

Alte Saline in Bad Reichenhall

Alte Saline in Bad Reichenhall

Nostalgie pur – Eine Fahrt mit Predigtstuhlbahn

Bereits seit 1928 bringt die Predigtstuhlbahn Fahrgäste sicher auf den gleichnamigen Berg. Seitdem hat sich Gondel optisch und auch die Technik nicht verändert. Die Kabine und auch die Drahtseile sind immer noch Original. Gesteuert wird die Predigtstuhlbahn heute ebenfalls noch von einem Maschinisten in der Bergstation.

Möchtest du auch etwas Nostalgie schnuppern? Dann steig in den legendären 12-eckigen „Salon-Pavillon“ ein und mache eine Fahrt in der ältesten original erhaltene Großkabinenseilbahn der Welt. In weniger als 9 Minuten bringt dich die knallrote Gondel auf den 1614 Meter hohen Predigtstuhl. Von dort oben hast du einen traumhaften Blick auf Bad Reichenhall und die umliegende Bergwelt.

Außerdem befindet sich auf dem Felsmassiv das Bergrestaurant Predigtstuhl, welches ebenfalls den Charme einer vergangenen Epoche versprüht. Dort fühlst du dich durchaus in eine andere Zeit versetzt. Nur die Speisen aus der Küche stammen aus dem gleichen Zeitalter und werden ausschließlich mit frischen und regionalen Produkten zubereitet.

Auf den Predigtstuhl kommst du übrigens nur zu Fuß oder mit der Seilbahn. Oben angekommen, gibt es weitere kleinere und größere Wanderungen, die du rund um den Predigtstuhl machen kannst.

Weitere Informationen zur Predigtstuhlbahn

  • Preis: Berg- und Talbahn 49 Euro, einfache Fahrt 27 Euro
  • Öffnungszeiten: Samstag – Mittwoch 09:00 bis 18:00 Uhr, Donnerstag – Freitag 09:00 bis 20:00 Uhr
Rote Gondel der Predigtstuhlbahn

Rote Gondel der Predigtstuhlbahn

Salzburg – Mehr als nur Mozart

Wenn du im Berchtesgadener Land bist, sollte ein Ausflug in die Mozartstadt Salzburg nicht fehlen. Du befindest dich nämlich im südlichsten Gebiet von Deutschland, direkt an der österreichischen Grenze. Manchmal verschwimmen die Grenzen zwischen den beiden Ländern so schnell, Du bekommst gar nicht mit, dass du dich gar nicht mehr in Deutschland befindest.

So sind es beispielsweise von Berchtesgaden nach Salzburg mit dem Auto gerade einmal 26 km und du bist in der Regel innerhalb von 40 Minuten in der Kulturstadt an der Salzach. Salzburg kannst du wunderbar aber auch mit dem Zug erreichen. Bist du im Besitz einer Staatsbad-Gastkarte kannst du mit der Bayerischen Regio Bahn auf der Strecke zwischen Berchtesgaden und Salzburg sogar kostenfrei fahren.

Salzburg ist natürlich bekannt als die Geburtstagstadt des berühmten Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart. Die nach ihm benannte Süßigkeit aus Schokolade, Pistazien, Marzipan und Nougat kannst du ebenfalls an fast jeder Ecke in der Stadt kaufen, dabei wurde die Mozartkugel erst 100 Jahre seinem Tod erfunden.

Die Stadt ist aber viel mehr als nur Mozart und lockt mit einer Vielzahl an Salzburg Sehenswürdigkeiten, wie das DomQuartier (UNSECO-Weltkulturerbe), die Festung Hohensalzburg oder das Schloss Mirabell & Mirabellgarten. Sogar der Friedhof St. Peter (Petersfriedhof) ist viel besucht.

Mirabellgarten mit Blick auf die Festung Hohensalzburg

Mirabellgarten mit Blick auf die Festung Hohensalzburg

Skulptur Sphaera mit dem Mann auf der Goldenen Kugel in Salzburg

Skulptur Sphaera mit dem Mann auf der Goldenen Kugel in Salzburg

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Über die Autorin / Autoren

Bereits seit 20 Jahren ist Berlin meine Wahlheimat und ich liebe die abwechslungsreichen Facetten der Stadt. Regelmäßig zieht es mich zusammen mit meiner Kamera aber auch in die nahe Umgebung oder in die Ferne!