Unser Reiseblog mit Reiseberichten, Reisetipps und mehr!

Kilima Camp in der Masai Mara – Campen auf hohem Niveau

,
0

Nach einer aufregenden Pirschfahrt in der Wildnis geht es zur Übernachtung zurück in ein Camp. Auf meiner ersten Safari in der Masai Mara „wohnte“ ich im Kilima Camp und die Übernachtung in einem Zelt hat für mich eine neue Bedeutung erhalten.

Das Kilima (=Hügel in Kisuaheli)  Camp liegt auf einem Berg etwa 10 Minuten vom Private Airstrip „Kichwa Tembo“ entfernt und 1800 m über dem Meeresspiegel. Vom Camp aus hat man einen grandiosen Blick auf das Mara Triangle, welches einem quasi zu Füßen liegt. Was mir gleich auffällt ist die unglaubliche Ruhe die das Camp ausstrahlt. Zwar zwitschern hier und da mal ein paar Vögel aber sonst herrscht hier eine angenehme Stille in der Mittagssonne.

GoOnTravel.de: Blick auf den Mara River vom Kilima Camp aus

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Blick auf den Mara River vom Kilima Camp aus

Das Hauptzelt – Treffpunkt für alle Gäste

Das große Hauptzelt ist vollkommen offen und wird bzw. kann auch nachts nicht geschlossen werden. Hier gibt es eine Bar, ein kleinen Laden in dem man Souvenirs erwerben kann, eine kleine Lounge sowie Plätze wo das Frühstück, Mittagessen und Abendessen eingenommen werden kann. Auch gibt es hier eine große Feuerstelle an der man sich am Abend wärmen, Erlebnisse austauschen und den unglaublich tollen Blick auf die Milchstraße genießen kann, sofern der Himmel nicht bewölkt ist. Vom Hauptzelt aus gelangt man über schmal angelegte Wege nach rechts oder links zu den Zelten.

GoOnTravel.de: Das Hauptzelt des Kilima Camps

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Das Hauptzelt des Kilima Camps

GoOnTravel.de: Das Hauptzelt des Kilima Camps

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Das Hauptzelt des Kilima Camps

GoOnTravel.de: Die Feuerstelle direkt neben dem Hauptzelt

© Anne-Katrin Gerner – GoOnTravel.de: Die Feuerstelle direkt neben dem Hauptzelt

Eingang vom Hauptzelt mit kleinem Shop

© Anne-Katrin Gerner – GoOnTravel.de: Eingang vom Hauptzelt mit kleinem Shop

Die Zelte und Ausstattung

Im Camp gibt es etwa neun Zelte, welche von einfachen bis gehobenen Standard ausgestattet sind. So bieten einige Zelte nur einfache Schlafplätze und wiederum andere verfügen über ein besonders schickes Badezimmer und enorm viel Platz.

Unser Zelt ist etwas entfernt vom Hauptzelt und bietet neben einer Terrasse, ein großes Bett, ein kleinen Schreibtisch sowie im hinteren Teil ein abgetrenntes Bad mit Dusche, Toilette und Waschbecken. Also nichts da mit Plumpsklo oder so. Obendrein gibt es fließend heißes Wasser, so dass man sich den Staub der Masai Mara am Abend zusammen mit den wunderbar duftenden und hauseigenen Duschgels und Shampoos des Camps hinunter Waschen kann. Die Zelte sind so ausgerichtet, dass man in der Regel immer einen traumhaften Blick auf die Mara hat.
Abends bekommt man eine Wärmflasche ins Bett gelegt, denn in der Nacht kühlen sich in der Masai Mara die Temperaturen auf bis zu sieben Grad herunter.

GoOnTravel.de: Unser Zelt im Kilima Camp

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Unser Zelt im Kilima Camp

GoOnTravel.de: Unser Zelt im Kilima Camp

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Unser Zelt im Kilima Camp

GoOnTravel.de: Unser Zelt mit Bad im Kilima Camp

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Unser Zelt mit Bad im Kilima Camp

GoOnTravel.de: Relaxen auf der Terrasse vor dem Zelt

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Relaxen auf der Terrasse vor dem Zelt

Tipp:
Das Camp bietet neben einem Spa, Pirschfahrten und Sundownern seit 2015 auch die Möglichkeit von Ausritten in die nähere Umgebung an. Der kleine Reitstall befindet sich direkt in der Nähe der Zelte. Von dort aus können Gäste auf eine kleine Reitsafari (1 oder 2 Stunden) gehen und so Zebras, Giraffen und Co. auf ganz besondere Weise beobachten. Die Möglichkeit wird in Camps eher selten angeboten und ist deshalb ein ganz besonderes Highlight des Camps.

Der Thriller-Faktor: Übernachten im Zelt

Da das Camp nicht umzäunt ist, können sich alle Tiere frei bewegen – auch im Camp. Deshalb ist es wichtig, dass besonders in den Zeiten der Dämmerung und Dunkelheit sich Gäste nur in Begleitung eines Rangers innerhalb des Camps bewegen dürfen und sollten. Ich erinnere mich an die nächtlichen Gänge zum Zelt, immer mit Blicken in die Büsche, ob dort irgendwo ein wildes Tier auf uns wartet. Einen Morgen haben wir uns in der Dämmerung alleine auf den Weg zum Hauptzelt gemacht und schwups ist mir fast ein Vogel an den Kopf geklatscht. Noch immer müssen Anne und ich über dieses Erlebnis lachen.

GoOnTravel.de: Ein Warzenschwein hat sich im Camp verirrt ...

© Anne-Katrin Gerner – GoOnTravel.de: Ein Warzenschwein hat sich im Camp verirrt …

Auch die Geräuschkulisse ändert sich schlagartig mit Beginn der Dämmerung. War es tagsüber angenehm still, wehen nun die Geräusche aus der Masai Mara herüber, wie zum Beispiel das Gejaule der Hyänen. Und wenn man da nun nachts in seinem Bett unter dem Zeltdach liegt, klingt es so als steht die Hyäne direkt vor dem Zelt. Es raschelt überall um das Zelt herum und auch auf dem Dach, so dass man vor lauter Aufregung nicht einschlafen kann.
Da es stockfinster im Zelt ist und man wirklich die eigene Hand vor den Augen nicht sehen kann, ist der Hör-Sinn automatisch geschärft und die Fantasie geht mit einem durch. Was ist, wenn auf einmal ein Löwe oder Leopard vor dem Zelteingang hockt und am Zipper herumspielt um ins Zelt zukommen?

Fester – unser Ranger – versichert mir immer wieder, dass uns nichts passieren kann. Das Camp wird von den Rangern kontinuierlich durch Nachtpatrouillen überwacht. Und für den Fall der Fälle hängt in jedem Zelt auch eine Pfeife mit der man um Hilfe rufen kann.

Morgens oder mittags sind wir oft auf Spurensuche rund ums Zelt, um zu schauen wer uns nachts so besucht hat. Häufig haben wir Abdrücke von Zebras entdeckt, leider aber keine von Löwen, Hyänen oder Leoparden. Oder sollte ich eher sagen zum Glück?

Lecker Speisen im Camp

Ich weiß gar nicht wie es möglich ist, so leckeres Essen mitten im nirgendwo herzurichten. Das Mittagessen und Abendessen besteht immer aus drei Gängen und danach war ich immer Papp satt. Selten habe ich so leckere Suppen wie im Kilima Camp gegessen. Aber generell sind alle Speisen extrem köstlich, welche ich durch den herrlichen Blick auf die Wildnis noch besser genossen habe. Chapeau! an den Küchenchef und seine Crew für die reichhaltigen Lunchpakete zum Frühstück und die tollen Menüs zum Mittag und Abendessen.

GoOnTravel.de: Traumhafter Blick auf die Masai Mara beim Essen im Kilima Camp

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Traumhafter Blick auf die Masai Mara beim Essen im Kilima Camp

GoOnTravel.de: Vorspeise im Kilima Camp

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Vorspeise im Kilima Camp

GoOnTravel.de: Hauptspeise im Kilima Camp

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Hauptspeise im Kilima Camp

GoOnTravel.de: Nachspeise im Kilima Camp

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Nachspeise im Kilima Camp

GoOnTravel.de: Vorspeise im Kilima Camp

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Vorspeise im Kilima Camp

GoOnTravel.de: Hauptspeise im Kilima Camp

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Hauptspeise im Kilima Camp

Das Team des Kilima Camps

GoOnTravel.de: Das Team des Kilima Camps

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Das Team des Kilima Camps

Nicht vergessen möchte ich das Camp-Team zu erwähnen. Sie gaben uns von Anfang an das Gefühl als wären wir zu Hause. Und mir gaben Sie auch noch einen neuen Namen dazu. Wir lachten herzlich und viel. Oft werden Anne und ich gefragt, wann wir wieder kommen. Jetzt bekomme ich direkt wieder Heimweh… Ganz ehrlich – ich möchte euch das Kilima Camp wärmstens empfehlen, falls ihr eine Safari im Mara Triangle plant.

Mehr zum Kilima Camp auch auf www.kilimacamp.com

Wir freuen uns auf einen Kommentar von dir!

Your email address will not be published.