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Barcelona erleben in 8 Tagen – Tag 2

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In Barcelona hat man die Möglichkeit an ganz besonderen Stadtführungen teilzunehmen. Außerdem erwarten mich einige kulinarische Überraschungen und ein kleines zufälliges Highlight.

Eine Stadtführung in Barcelona mit Besonderheit

Gestärkt vom Frühstück machen wir uns auf zur ersten Stadtführung. Auch hier hat sich Regi im Vorfeld gut informiert, denn in Barcelona bieten Einheimische kostenfreie Stadtführungen zu bestimmten Themen in englischer Sprache an.  Am Ende der Tour entscheidet man selbst, ob einem die Führung gefallen hat und honoriert dies mit einem großen oder kleinen Trinkgeld. Regi meint zu mir, dass es in jedem Fall immer noch günstiger ist, als mit einem Sightseeing-Bus die Stadt zu erkunden. Ich finde, dass eine solche Tour mit den „Discover Walks“ viel persönlicher ist und lernt obendrein auch noch Menschen aus anderen Ländern kennen, die sich der Tour anschließen.

Unsere erste Tour ist die Gaudi Tour. Sie startet am „Casa Batlló“ in der Grácia Street und endet nach ca. 1,5 Stunden vor einem der bekanntesten Bauwerken von Barcelona – der Sagrada de Familia. An der Kirche wird bereits seit über 50 Jahren gebaut, fertiggestellt ist sie aber immer noch nicht. Wir beide beschließen, am nächsten Morgen, die Kirche auch von innen zu besichtigen. Unser Tour-Guide gibt uns den Tipp die Tickets online zu kaufen, so ersparen wir uns die lange Warteschlange von gut einer Stunde am Eingang.
Auf dem Weg zur Sagrada Familia kommen wir auch an einem weiteren berühmten Bauwerk vorbei – dem „La Pedrera“. Ich möchte nicht zu viel verraten, mit was die Figuren auf dem Dach in Verbindung gebracht werden. Jeder sollte sich einmal der Tour anschließen und es selbst erfahren.

Barcelona La Pedrera

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Das dach vom La Pedrera in Barcelona

Mit den Fahrrädern geht es nur wenige Blocks wieder zurück nach Hause. Vor der nächsten Stadtführung wollen wir uns mit einem kleinen Mittagssnack stärken. Für diesen kaufen wir noch einige Lebensmittel im Supermarkt. Hier muss ich feststellen, dass die Preise zum Teil wesentlich teurer sind als in Deutschland. Selbst Obst, welches doch in Spanien wächst und dementsprechend doch günstig sein müsste, ist es nicht.

Der kunterbunte „Mercat de la Boqueria“ von Barcelona

Nach dem Essen machen wir uns auf zu unserer nächsten Tour – der Gotik Tour. Wir sausen mit den Fahrrädern Richtung Innenstadt und lassen diese am „Placa de Catalunya“ an der Station zurück. Treffpunkt ist das Theater Liceu direkt auf der berühmten „Ramblas“. Leider sind wir etwas zu spät. Die Tour hat bereits ohne uns begonnen und die Gruppe ist auch schon weiter gezogen. Das bringt nun unsere Planung zwar etwas durcheinander, aber schnell ist eine Alternative gefunden. Die Führung werden wir zu einem anderen Zeitpunkt nachholen. Ganz in der Nähe befindet sich der „Mercat de la Boqueria“, ein überdachter Markt, auf dem man Obst, Gewürze, Wurstspezialitäten und allerlei frisches Meeres-Getier erstehen kann. Alles ist hierbei so wunderbar aufgestapelt und präsentiert, dass der Markt zu einem Rundgang einlädt. Regi und ich erstehen einen frisch zubereiteten Smoothie, der uns in der Sommerwärme wunderbar erfrischt.

Mercat de la Boqueria von Barcelona

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Der Mercat de la Boqueria in Barcelona

Mercat de la Boqueria in Barcelona

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Der Mercat de la Boqueria in Barcelona

Der Mercat de la Boqueria in Barcelona

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Der Mercat de la Boqueria in Barcelona

Der Mercat de la Boqueria in Barcelona

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Der Mercat de la Boqueria in Barcelona

Der Mercat de la Boqueria in Barcelona

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Der Mercat de la Boqueria in Barcelona

Wir nehmen noch ein paar von den sonderbar großen Kirschen mit und machen uns auf zum Treffpunkt der nächsten geplanten „Pablo Picasso“ Tour. In der Nähe des Treffpunktes machen wir uns es im Schatten auf einer Bank gemütlich und essen genüsslich die Kirschen.

Zur angegebenen Zeit taucht unser Tour Guide vom Morgen auf, sowie auch einige Teilnehmer, die ebenfalls die erste Tour mit uns begleitet haben. Man kennt sich und plaudert ein wenig bevor es los geht – zu den Höhepunkten des Lebens von Pablo Picasso.

Flamenco am Hafen von Barcelona

Die Tour endet am Hafen und wir müssen dringend unseren natürlichen Bedürfnissen frönen. Ein Glück aber auch, sonst hätten wir wahrscheinlich ein weiteres kostenfreies Ereignis verpasst. Im Einkaufszentrum am Hafen auf der Dachterrasse gibt es eine kleine Bühne auf der eine Flamenco-Tänzerin zusammen mit der passenden Live-Musik ihre Tanzkünste zum Besten gibt. Das ist ein kleines Highlight auf meiner Liste, welches ich nun glücklich streichen kann. Und das Ganze auch noch ohne teuren Eintritt zu bezahlen, der normalerweise von den Touristen für eine Abendveranstaltung verlangt wird. Das Leben kann so schön sein!

Flamenco in Barcelona

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Flamenco in Barcelona

Der Hafen von Barcelona

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Der Hafen von Barcelona

Tapas, Cocktails und die beste „Creme Catalan“ der Welt

Die Abendsonne wiegt sich bereits im Hafen als noch zwei weitere Höhepunkte auf mich warten. Zum einem lerne ich Regis Freund Jordi kennen, der mir gleich sympathisch ist. Zum anderen esse ich das erste Mal Tapas in meinem Leben. Da ich auf diesem Gebiet ein Neuling bin, lass ich die beide wählen. Sie meinen es allerdings gut mit mir und bestellen nur „leichte“ Kost. Von Schnecken, Muscheln, Tintenfisch und Co. werde ich verschont. Zum Nachtisch wird uns eine „Creme Catalan“ (in Frankreich nennt man sie Crème Brûlée) hingestellt. Ich habe schon so einige dieser Cremes in meinem Leben verspeist, aber so eine Leckere ist mir bisher noch nicht untergekommen.

Tapas in Barcelona

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Leckere Tapas in Barcelona

Creme Catalan

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Creme Catalan

Und weil der Abend noch jung ist, geht es nach dem Abendessen noch in eine Bar auf einen Cocktail. Dort lassen wir den Abend ausklingen.

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