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Barcelona erleben in 8 Tagen – Tag 1

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Ich habe Glück, denn ich erlebe die spanische – pardon – katalonische Lebensweise hautnah in 8 Tagen.

Während meiner 8 Tage in Barcelona komme ich privat bei meiner langjährigen Brieffreundin und ihrer Mutter unter. Regi und ich schreiben uns schon seit über einem Jahrzehnt, persönlich haben wir uns aber bisher noch nie getroffen. Geprochen haben wir darüber aber schon lange! Deswegen ist die Begrüßung am Flughafen auch besonders herzlich, als sie mich mit ihrer Mutter vom Flughafen abholt.

Erste katalanische kulinarische Erlebnisse

Die kurze Zeit von 8 Tagen hat Regi im Vorfeld genau durch geplant, dafür bin ich ihr unendlich dankbar, denn ich habe mir eher weniger Kopf um die Sehenswürdigkeiten von Barcelona gemacht. Schon gleich am Nachmittag ziehen wir zu Fuß Richtung Meer los. Auf dem Weg dorthin darf ich die erste katalonische Köstlichkeit probieren. Horchata ist ein sehr schmackhaftes und erfrischendes Getränk, welches seinen Ursprung in Valencia hat. Es wird aus kleingeschnittenen, getrockneten Früchten, Nüssen oder Samen hergestellt, die in Wasser aufgeweicht und in einem Mixer klein gehackt werden. Ein wenig erinnert Horchata von der Konsistenz her an einen Milchshake, ist vom Geschmack her aber mit diesem nicht vergleichbar.

Am Strand angekommen, setzen wir uns auf eine Bank und Regi erklärt mir, was sie in den folgenden Tagen alles mit mir vor hat. Außerdem hat sie mir jede Menge Infomaterial – auch auf Deutsch – besorgt. Auf einer Karte erklärt sie mir, welche Punkte wir ansteuern werden. Das erste Mal wird mir bewusst, dass Barcelona eine Menge zu bieten hat.

Barcelona Strand

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Der Strand von Barcelona

Mit dem Fahrrad Barcelona erkunden

Ein weiterer Vorteil, wenn man mit Einheimischen einer Stadt oder Landes unterwegs ist,  dass diese manchmal gewisse Vorzüge gegenüber Touristen genießen. So gibt es ein tolles Fahrradsystem, das nur den Einwohnern von Barcelona zur Verfügung steht. An bestimmten Stationen in der Stadt verteilt, kann man sich ein Fahrrad „nehmen“ (natürlich nur nach vorheriger Anmeldung an diesem Sammelpunkt) und an anderer Stelle wieder abstellen.

Der klare Vorteil ist, man kommt schneller von A nach B ohne die teure U-Bahn oder andere Verkehrsmittel nutzen zu müssen. Der Nachteil ist, dass man an manchen Stationen kein Glück hat und gerade alle Fahrräder unterwegs sind oder man an der Station das Fahrrad nicht zurück bringen kann, weil diese komplett mit  Rädern belegt ist.

Außerdem sollte man auch genau wissen, wo sich die einzelnen Stationen befinden, aber als Bewohner kennt man diese. Nun komme auch ich in den Genuss diese Vorzüge zu genießen.  Während meines Aufenthalts bekomme ich die Fahrradkarte von Regis Freund Jordi, der mir diese freundlicher weise überlässt.

Torre Agbar in Barcelona

© Anja Müller – GoOnTravel.de: Der Torre Agbar in Barcelona

Nun geht es als vom Strand weiter mit dem Fahrrad zur ersten Attraktion der Stadt – dem „Torre Agbar“. Dieses Bürogebäude, ist nicht bei allen Barconen beliebt, denn über dieses architektonische Bauwerk lässt  sich gut streiten. Mit welcher Form es Ähnlichkeiten hat, brauche ich hierbei nicht zu erwähnen. Jeder kann sich selbst seine Gedanken machen. Allerdings sticht es hervor und man sieht es von bestimmten Punkten der Stadt immer wieder. Außerdem wird es am Abend in bunten Farben angestrahlt, was mir persönlich ungemein gefällt.

In der Nähe vom „Torre Agbar“ nehmen wir in einem Restaurant unser Abendessen ein und fahren danach zurück nach Hause. Ein erster erlebnisreicher Tag geht zu Ende, es ist spät geworden und ich falle müde in die Kissen. Was wird mich morgen erwarten?

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